— 107 — einer Tiefe von einem Meter ganz ins Schwarze über, bis auf den Löß in 1.80 Meter Tiefe. Den unteren Abschluß bildete eine Vrand- schicht mit viel Kohle. Darüber war die Erde schwarz und speckig, während der oberste Teil der Kulturschicht mehr locker und krümelig war. Funde : Einige kleine Scherben, braun bis gelbrot, Wand- dicken von 0.50 cm bis 1 cm, untypisch, ohne jede Verzierung. Ein kleines Stück mit umgelegtem (verdicktem) Rand. Ein anderes größeres Stück, scheinbar auch Randstück, äußerer Teil oben aber abgebrochen. Ein 
kleines, sich rauh und sandig anfühlendes 
Rand- stück wurde im Aushub gefunden. An Feuerstein: Kleine rote und grüne Splitter im Aushub, ein gelbes Stück mit Bearbei- tungsspuren svon den Arbeitern früher gefunden). Etwa aus der Mitte der Kulturschicht kommen zwei bearbeitete Stücke: Ein grüner Schaber und eine schön gearbeitete gekehlte Pfeilspitze aus rotem Flint, deren Spitze aber abgebrochen war. Ein größeres unbearbei- tetes Stück (grün) kam aus dem untersten Teil der schwarzen Schicht. Nach Aussage der Arbeiter würde beim Aushub der Straße die schwarze Schicht früher schon beobachtet. Allem Anschein nach dürfte 
es sich um einen neolithischen Wohnplatz handeln. Genaue Lage der untersuchten Stelle nach dem Uebersichtsplan für das Für- stentum Liechtenstein: Blatt I. 
Eschen 757. 390/232. 150). D. Beck Römische Funde von Schaan. Triefen und Gamvrin. 1. Schaan-Sax. Im 
Sommer 1949 wurde in Schaan, in der 
Sax, südlich der Laurentius-Apotheke ein Parkierungsplatz angelegt. Dabei mußte bergwärts der Landstraße Erdmaterial bis in eine Tiefe von über zwei Meter entfernt werden. Durch die Bauunternehmer Gebr. Frick in Schaan erhielt 
der Historische Verein Nachricht, daß bei diesem Erdaushub Münzen und andere Gegenstände gefunden wur- den. Bei einem Augenschein durch den Vorsitzenden des Vereins und den Unterzeichneten wurden folgende 
Schichtoerhältnisse fest-
        

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