— 53 — sein (aus Plural Roncalia mit Umlanl des a) . . . » Zösmair schrieb am 6. Juni 1896 an H. Wartmann: «Die ecclesia Sancti Salvatoris (et Sancti Zenonis) ad Roncalem ist die heutige pfarrkirche von Altenslat zwischen Feldkirch und Rankwil, jetzt noch mit den patronen Pankraz (hauptpalron) und Zeno. Des letztem bild ist auf einem seitenaltar; das hauplaltarbild stellt die Verklärung Christi, also S. Salvator, dar. In einer Urkunde von 1425 wird Sant CenenkircKe in einer andern von 1431 S. 
Zeno-gut in Altenslat erwänt. Roneale ist der älteste name von Altenslat, wo heute noch eine grosse jlur «Rüeggele» heisst. Die alpe in Campo 
Mauri (ein Maurus zu Rankweil im, Jahr 825; Wartmann n. 259) ist, dem worle eampus zufolge, jedenfalls nicht in grosser höhe und entfernung von Altenstat zu suchen. Auf dem Schellenberg, wo die gemeinden Altenslat und Mauren an einander grenzen, gibt es heute noch einen wisgrund «in der Alpe» genannt; in Gövis, der nachbargemeinde von Altenslat, wird 1393 die flur ze 
Mnrs erwänt. Obgenannter wisgrund «in der Alpe» gehört der gleichfalls Altenstat benachbarten gemeinde Ruggell» (Wartmann, IIb. IV. Anh. n. 3 Anm.). Demgegenüber wird man aber gerade wegen Roncale-ÄuggeM für in campo Mauri nicht an Murs zu Göfis, sondern an Mauren denken. Auch ist der älteste Name von Altenstat nicht Roneale sondern das ursprünglich zu Rankweil ge- hörige S. Petrus ad 
Carnpos (cf. Mohr, Cod. dipl. 1 p. 283; Rapp, General vikariat Vorarlberg ; Helbok, Reg. n. 7 Anm. 2), ganz abgesehen davon, dass eine Reute (Roneale), entgegen S. Müller S. 81 n. 84 f., nicht gerade eine alte Stadt darstellt. Will man an beiden Namen festhalten, so muss jedenfalls ad Roncalem ein weiterer Begriff sein als S. Petrus ad 
Campos oder Altenstädt. Die Reute mag hier einst ihren Anfang genommen und sich über das Gebiet zwischen dem Eschner-Berg und dem einstigen lllsee bis an den Rhein erstreckt haben, wo heute Ruggell liegt, das den Namen Roneale 
nach Entstehung des zwischen i *
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.