— 20 — i. Feldchirirha in rätischen Reichsurbiir von ca. 850 erweist sich somit als spätere Interpolation resp. falsche Erklärung, vielleicht Tschudis. 4 vgl. Helbok n. 7 Anm. 2 5 Baumgarten. 6 Lex Romana Curiensis. 7 Quintus und Flavinus zeigen, dass die Familie romanisch war: wir haben hier u. a. einen Beleg, dass man aus deutschen Namen, wie Hrothelmus. nicht auf deutsche Nationalität schliessen darf, denn wegen der deut- schen Herrschaft kamen solche Namen auch bei den Romanen in Ge- brauch. Wohl aber soll man aus lateinischen Namen auf romanische Nationalität schliessen. Darüber Pult, Raetia prima im Mittelalter. 8 vgl. Bündner Urkundenbuch n. 7 in fine; dazu Planta, Das alte Rätien S. 363 und Durrer, Festgabe f. Meyer v. Knonuu (1913) S. 23 und 55. 3. Auszug Rankweil (Uinorana, 820), Mai 7o Bona1 schenkt dem Folquino zivei Acker unter der via Barharesea" 
2 . . . facta carta3 .... sub presencia bonorum uirorum 
1 testium qui ab ea rogiti uenerunt uel signa fecerunt. . . . . signum ono- rat i prepositi tes; .... Original im Stifts-Archiv St. Gallen II. 38. Pergament 23,7 X 15,3 cm. Fleckig. In subjektiver Fassung der rätoromanischen Schenkungsurkunde von Andreas verfasst, in grober frühkarolingischer Minuskel von Valerius mit Kor- rekturen resp. Rasuren von seiner Hand ingrossiert (beide im Walgau; x^gl. Wart- mann. Urkundenbuch der Abtei St. Gallen I (1863) S. 214 f.; Bressluu in Forsch, z. dt. Gesch. 26 (1886) S. 58; Helbok, Regesten von Vorarlberg und Liechtenstein (1920) Exkurs S. 39, 45). — A tergo von Andreas: donacio de l'onanes. In späterer karol. Minuskel: de vinunna. Hinten am rechten Rande Leimspur. Druck: Codex Traditionum mosast. S. Galli 147 n. 245. — Wartmann a. a. O. n. 253 n. Or. Auszug: Hidber, Schweiz. Urkundenregister I (1863) n. 303. — Re- chenschaftsbericht des Landesmuseumsvercins für Vorarlberg 39 (1900) S. 78. — Helbok a. a. 0. n. 21. Zum Datum: Wartmann a. a. O. S. 214/215; Helbok a. a. O. n. 13 Anm. 1.
        

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