Der Borsitzende gedachte im Anschluß an den Geschäftsbericht noch kurz des am 24. Oktober 1648 geschlossenen Westfälischen Frie- dens, der dem dreißigjährigen Krieg ein Ende setzte, sowie der Ereignisse des Jahres 1848. Der Antrag des Vereinsvorstandes auf Erhöhung des Jahres- beitrages von Fr. 7.— auf 8.— rief eine lebhafte Aussprache hervor. Dem Vorschlage des Vereinsvorstandes wurde aus der Mitte der Versammlung der Antrag auf Erhöhung des Jahresbeitrages auf Fr. 1V.— entgegengestellt, und es wurden beide Anträge verteidigt. Für die Erhöhung auf nur Fr. 8.— wurde geltend gemacht, daß großer Wert darauf gelegt werde, den Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein in sämtlichen Beoölkerungsschichten ver- wurzelt zu wissen, und daß eine Erhöhung auf Fr. 10.— doch für manche Mitglieder eine recht fühlbare Ausgabe darstellen würde. Schließlich entschied sich die Versammlung für die Festsetzung des Jahresbeitrages auf Fr. 8.—, beginnend für das Jahr 1948. Von den Herren Reallehrer Frei und Custos Hild wurde auf die große Bedeutung unserer urgeschichtlichen Forschungen nicht allein für unser Land, sondern für eine weite Umgebung nachdrück- lich hingewiesen. Wenn immer tunlich, sollen die Arbeiten am Borscht nächstes Jahr sortgesetzt werden, um ein so weit möglich abschließendes Bild über die Besiedelungsverhältnisse dort zu gewinnen. Weitere Gegenstände kamen wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr zur Sprache, und es wurde um V2 7 Uhr die Versammlung mit einem begeisterten dreifachen Hoch auf Seine Durchlaucht den Landesfllrsten geschlossen. Das Jahr 1949 bringt die 250ste Wiederkehr des Tages, an dem die Herrschaft Schellenberg an das hochfllrstliche Haus Liechtenstein überging und es wird dieses denkwürdigen Ereignisses im nächsten Jahrbuche einläßlicher zu gedenken sein.
        

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