— 93 — ob sich tragen, und alles dasjenige, waß ihme nahmens gnägister Herrschafft und von oberambtswegen in gehaimb ahnbefohlen wür- det, auch gehaimb halten, und bis in feine gruben verschweigen, allermaßen und zum Vierzehenden ihme waibel die seine gegenwärtige Instruk- tion zu selbst aigenem besten under seinem Ayd nit ainer Seel zu- offenbahren oder das wenigste darvon zuoertrauen, noch zueröffnen ahnbefohlen würdet. Undt daß Er nun solche alle, und deine, was ihme Insonderheit noch verners anbefohlen werden möchte, mit Wahrheit, ayd, und gewissen, fromb, getrüw und Ehrlich nachkhomme, und darwüder nichts vornehmen, noch sovil seine Kräfften und wis- sen zulaßet, vorzunehmen gestatten wollte, hat Er nit allein aine Pürgschafft sich bey einiger seiner Übertretung, oder Versaumbnuß daran zu halten, und als crinerStraff darauf habhafft zumachen, nebst seinem Weib von vierhundert gülden, praestiert, sondern sich zumahlen noch umb Ehr und wöhr anziehen zulassen underworffen, alles nach weifz und arth wie es ain aydt undt pflichtbrllchiger Mann von rechtswegen verschulden khönnen, und abgestrafft werden solle. Und lautet der Ayd, den ich nach reiffer Ueberlegung gegen- wärtiger Instruktion beschworen, also: Ich Joann Baptist« Hopp hochsürstl. Liechtenstainischer Underthan, und von höchsterment gnä- digster Herrschaffts wegen in der Frey Reichsherrschafft Schellen- berg aufgenommen, und bestelter Landwaibel Schwöhre amen Cör- perlichen gelehrten aydt zu Eott, und allen seinen Hayligen, die mir zuhanden gestelte, und in vierzehn Puncten bestehende Jnstruction unverbrüchlich und vest zuehalten, solcher getrew verschweigen, und wahrhaftig nachzuleben, oder daß in dem übrigen meiner gnedigster Herrschafft mich in den dargegen gesetzten Pürgschaffts Verlust, ab- nahm der Fürstl. . . (?), auch Ehr und wöhr mich hiemit selbsten verfehlt haben wolle, als währ mir gott helfe, und alle seine Hay- lige. Signatum den Sibenten Juliy anno 1699 L. S. Joann Franz Paur 7 5
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.