— 31 — mcs, deren Einzelheiten naturgemäß erst durchgreifende, aus län- gere Jahre verteilte, ziel- und ihrer Verantwortung bewußte Gra- bungen aufzuklären vermögen". Auch im Jahre 1936 setzte Hild seine Grabungen auf dem Borscht fort und berichtet darüber im 36. Band des Jahrbuches. Die Grabungen der Jahre 1935 und 1936 hatten die Untersuchung des inneren Tores und der südlichen Hochkuppe, sowie deren Um- wallung zum Gegenstand. Wegen des damals noch die ganze Hoch- kuppe bedeckenden Waldbestandes konnten sie aber nicht in dem ge- wünschten Umfange durchgeführt werden, da die Bäume geschont werden mußten. Etwa um 191V wurde der Wald auf der südlichen Hochkuppe geschlagen. Grabungen konnten aber damals aus ver- schiedenen Gründen nicht durchgeführt werden. Dieser Teil, und auch der südliche Teil der Nordkuppe, wurde dann wieder aufge- forstet und ist heute mit Jungwald bedeckt. Hild hatte schon in sei- nen Erabungsberichten die Untersuchung der nördlichen Hochkuppe als sehr wünschenswert und vielversprechend bezeichnet. Die in den Grabungen Hilds zutage geförderten Knochen wurden im Zoo- logischen Museum der Universität Zürich von Dr. E. Kühn unter- sucht und es sei auf die diesbezügliche Publikation im Jahrbuch 37 unseres Vereins aufmerksam gemacht. Aus den Knochenresten konnten damals aber nur Haustiere und keine jagdbaren, als Nah- rung dienende Wildtiere festgestellt werden. Im Winter 1916 wurde nun auch der nördliche Teil der Hoch- kuppe des Borscht abgeholzt. Von einem der Waldbesitzer wurde der Historische Verein darauf aufmerksam gemacht, daß jetzt, bevor der Platz wieder neu bepflanzt wird, dort Grabungen möglich wären. In Betracht kamen zwei Waldparzellen, deren Besitzer, Andreas Nitter in Mauren und Bernhard Risch in Schellenberg, in verdankenswerter Weise bereit waren, mit der Aufforstung noch zu warten, falls Grabungen durchgeführt würden. Die Leitung des Historischen Vereins beschloß nun, im Sommer 1947 mit der Untersuchung der Nordkuppe des Borscht zu beginnen. Die Grabungen wurden in der Zeit vom 19. Juli bis 2. August 1917 durchgeführt und vom Berichterstatter und V. Frei geleitet, der auch die Planaufnahmen besorgte. l) Jahrb. des Sistor. Vereins 37. Band, Emil Kühn, Die Fauna der Mall- siedlung im Borscht.
        

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