— 22 — und von derselben herab den angezogenen gemachten Marcken nach wider herüber, so weit ir zweethail langt und trifft, als namblich in den obersten Marckstain bey den Grenzen, in welchem ain Creuz gehauen und deren ab Plangken drittl Zeunung gleich daran und von demselben Creuzstein den Marcken nach biss in die erst ange- zogene Marck, so bey der Weih Tannen anstatt dess Nütz gesetzt werden soll. Doch solle denen us Plangken Ihre allte steg und weg hinder dem Sattel in das Garselle irer notturft nach ein- und aus- zufahren durch diese Zeunung unbenommen, sonder vorbehalten sein, ainen Gatter oder Lede uf Prafazin uf ihre Cösten zu machen und zuerhalten Geschehen und gegeben uf Montag, den ainundzwainzigsten tag des Monats July, als man zallt nach Christi unseres lieben Herren Haylandt und seligmachers gebnrth Sechzehenhundert und drey Iahr". Weiters lasse ich einen Auszug aus dem „Urbar und Ambtbuech baider Herrschafften und Aembter, Bludenz und Sonnenberg. Be- schriben und Ernewert 1608 und aber erst vollendet, 1618", folgen! „Von diesem Marckhstain über sich, in Ainen Marckhstain, auf Amerlug, auf deren von Frastanz Maysäss. Von Ermelten Marckstain dem Grat nach, über alle Höhe, zwi- schen der Herrschaft Veldkirch und Sonnenberg, dem Saminenthal nach hinein, in ainem Marckhstain, sogenant wurdt die Mische! Marckh, in den Kellern. Dieser Marckhstain Schaid die Herrschaften Veldtkirch, Vaduz, und Sonnenberg. Von diesem Marckhstain Ihre dem Grat nach zwischen dem Va- duzischen Wald, genannt Schanwald, und dem Saminenthal hin- wärts, über die Albb, Saräua, biss in die höchste Spitz, genannt die drey Schwöstern. Von den drey Schwestern, alln grädten nach hinein, biss uf den Vall, so on Jetzt die Rot Wand genannt würdt, der höchsten Egg nach hinab In Saminabach, so grad darunder fürfleisz, und ist hinein- wertz, die hinderrisse Marckh." Im Urbar der Grafschaft Vaduz 1701 wird der Verlauf der Grenze zwischen den Herrschaften Vaduz — Schellenberg — Sonnen- berg wie folgt beschrieben:
        

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