— 49 — 3. Bildung des ultrahelvetischen Flysches in einer Vortiefe. Anlage der helvetischen Decken im Untergrund. 4. Ueberschiebung der Silvrettadecke über die oenninischen Decken (Bildung der Aroser Schuppenzone) bis aus die unterostalpinen Decken. 5. Gemeinsamer Vorstosz des oenninischen Flysches mit den ost- alpinen Decken gegen und auf den ultrahelvetischen Flysch. Einwirkung und Weiterbildung der helvetischen Decken. 6. Weiterer Vorschub der Silvrettadecke auf den ultrahelve- tischen Flysch. Einwirkung und Weiterbildung der helve- tischen Decken. 6. Weiterer Vorschub der Silvrettadecke auf den ultrahelve- tischen Flysch unter Zurllcklassung der oenninischen und unterostalpinen Decken. Verfaltung mit der Unterlage. Schollenbildung. 7. Gemeinsamer Schub der tektonischen Elemente von den hel- vetischen Decken bis zur Silvrettadecke auf die Molasse. Seit längerer Zeit beschäftigt die Rhätikongeologen die Frage des 0. ^.-Schubes im Rhätikon. Rothpletz hat zuerst solche Schübe angenommen. Seine flach 0. fallende ebene Schubfläche ist nur theoretisch begründet und besteht nach Schumacher in dieser Form gar nicht. Die Schubfläche selbst ist verbogen. Darin hat Mylius besonders auf 0. ^.-Bewegungen hingewiesen. Staub hat dieses Querfällen als Ursache der stauenden autochthonen Mas- sive erklärt. Cadisch erwähnt richtig, das; aus dem Abbiegen des Alpenkörpers zwischen Tonale und Sterzing (und damit die Rich- tungsänderung der ostalpinen Wurzeln, die ja in dieser Gegend liegen) der Schub in Richtung 8. O.-IV. ^. gut erklärbar ist. Für unser, das Grenzgebiet zwischen v.- und ^.-Alpen genügt die An- nahme des untertauchenden Aar-Massivs, verbunden mit dem Schub aus 8.0., aus dem abgebogenen Wurzelgebiet des Ost- und Südost- gefälles der Decken und Schollen. Die Bildung der Schollen der Silvrettadecke und ihre gegen- seitige Ueberlagerung auf 0. bis 8. 0. fallenden Flächen, hat ihre Ursache in diesen 0. ^.-Schüben, also wahrscheinlich nach Cadisch im Abbiegen der Wurzelzone. 4
        

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