— 34 — Einzelne schöne Plagioklo.se lassen ein vollständig verkieseltes, basisches Gestein vermuten. Ich fand es am Mattler- und Euschgfiel- joch. Der Radiolarit ist meistens tiefrot, splitterig brechend und von weißen Quarzadern durchzogen. Manchmal ist er grünlich mit roten Mergelschiefern als Zwischenlagen. Auf dem Hahnenspiel kommt grünlichgrauer, glimmerführen- der Kalk vor, der wahrscheinlich Flysch ist. Die auf der West- und Ostseite des Bargella-Joches vorkom- mende polygene Breccie gehört der Aroser Schuppenzone an und zwar an der Grenze zwischen Flysch und überschobener Triaskompo- nenten sind gelber Dolomit, helle Kieselkalke, grünlicher Schiefer und schwarze Kalksteine. Bindemittel ist ein brauner, limonitischer Kalk. Aus der Anwitterungsfläche ist die Breccie löcherig, da die Dolomitbrocken auswittern. Die einzelnen Eesteinstrllmmer haben im Mittel einen Durchmesser von 1 cm, jedoch kommen auch Größen von 6—7 cm vor. Wir kommen nun zu den Gesteinen der Silvretta-Decke. Als ältestes Gestein haben wir in unserem Gebiete den Vuntsandstein, der aber, da er an die Ueberschiebungsfläche grenzt, nirgends in seiner ursprünglichen Mächtigkeit vorhanden ist. Als tiefstes Glied tritt am Heubühl ein grobkörniges Konglomerat auf. Weißer Quarz, roter Quarz, schwarze Hornsteine, Vrauneisen und Quarzporphyr bilden seine Eemengteile. Das kieselige Bindemittel ist durch Eisen- oxyd rot gefärbt. Darüber liegt ein dickbankiger Sandstein. Durch dunklere Lagen zeigt er Schichtung, oft sogar Kreuzschichtung an. Häufig erfolgt Uebergang in Quarzite, dabei behält er seine rote Farbe oder wird weiß mit braunen Limonitflecken. Manchmal ist er hellgrünlich durch serizitisch umgewandelten Tongehalt, zum Beispiel über der Ueberschiebungsfläche am Heubühl. Im Sandstein fand Schu- macher einzelne Lagen weißen Quarzites mit reichem Glimmer- gehalt auf den Schichtflächen. Mikroskopisch erscheinen Quarzkörner verschiedener Größe und zwischen ihnen ein fein serizitisches Binde- mittel und stark gequetschter Muskowit. Am Bargella-Joch sieht man auch Sandsteine mit tonigem Bindemittel. Der Buntsandstein ist ganz fossillos. Seine Mächtigkeit ist am Heubühl immer noch
        

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