— 28 — fiederförinig nach Norden abzweigenden Nebenkämmen liegt der längste und westlichste, der Dreischwesternkamm, mit Ausnahme des äußersten Nordostens ganz im Fürstentum. Er erstreckt sich in einen leicht konvexen Bogen auf eine Länge von 2V km von Erauspitze bis Feldkirch. Er scheidet Samina- vom Rheintal. Seine bedeutend- sten Höhen sind Plasteikopf (2356 m). Roßboden (2226 m), Rappen- stein (2078 m). Heubühl (1867 ms. Pilatus (1741 m). Eipsberg (1900 m), Eafleispitze (1984 m), Rosa (1685 m) und Frastanzer Sand (1646 m). Zwischen dem Einzugsgebiet der Samina und dem östlich gelegenen Mengbach streicht ein wasserscheidender Kamm in nordöstlicher Richtung. Seine markantesten Höhen sind Eorvion (2341 m). Ochsenkopf (2188 und Scheuenkopf (2158 m). Süd- Hang des Gallinakopfes (2202 ms und Ziegerberg (2060 m) sind liechtensteinisches Gebiet. Vom Eorvion aus streicht in nordwestlicher Richtung ein kurzer, massiver, bedeutende Höhen aufweisender Nebenkamm. Die wichtigsten sind Augstenberg (2365 m), Nospitz (2088 m), Hahnenspiel (1846 m) und Kirchlespitz 1927 m). Er schiebt sich zwischen Malbun und oberstes Saminatal. Vom Ochsenkops aus schiebt sich nach Nordwesten ein an Breite zunehmendes Eebirgs- massiv zwischen Malbun und Valorschtal vor. Seine Maximalerhe- bung ist der Schönberg (2104 m). Wir wollen uns nun über die Natur der gebirgsbildenden Ge- steine und ihr petrographisches und stratigraphisches Bild orientieren. Das jüngste Gestein in unserem Gebiete ist der Flysch. Er ist in drei verschiedenen stratigraphischen Zonen entwickelt. Er stellt eine Uebergangsentwicklung zwischen Mesozoikum und Känozoikum dar. Leider ist seine Basis in der Gegend von Maria Grün südlich von Feldkirch von Moränen bedeckt. Am Aufstieg von Feldkirch zum Frastanzer Sand liegt über dem Quartär zunächst eine Sandstein- zone, der als Hangendes eine Schicht, in der helle Kalke mit dünnen Mergelschiefern wechsellagern, aufgelagert erscheint. Flyschsandstein hebt sich durch seine steilen Abstürze von der darüberliegenden Kalk- gruppe ab. Er ist gebankt und zeigt Schichtmächtigkeiten von wenigen Zentimetern bis 2 Meter. Charakteristisch ist seine helle, gelbbraune Verwitterungsrinde, die oft sehr tief ins Gestein dringt. Am frischen Bruch ist er grauschwarz und zeigt reichen Elimmergehalt. Häufig sind auch kleine Tonschieferblättchen und grüne Schiefersteinchen zu sehen. Der Sandstein ist sehr hart und braust mit verdünnter Salz-
        

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