— 485 — verschrieben sein, denn Philipp zählte nach der Bedanischen Indiktion, die am 21. September begann. Abschrift des Diploms Sigismunds im Bisehöfl. Archiv Chur vom 22. Dez. 1638. Papier 54,5/55 X 40/40,7 cm. 1. Zeile mit Initiale in humani- stischer Minuskel, Text in humanistischer - Kursive, notarielle Beglaubigung in anderer, gröberer Kurrentschrift: «Haec Copia Collationata & Auscultata, suoque vero et indubitato originali. SS. Caesareae Maiestatis Sigillo corroborato, de Verbo / ad Verbum, in omnibus et per omnia consentiens reperta est. Per me Christophorum Schalckh. Juri1- utriusque Doctorem. Notariii in puh-'licum et immatriculatum. Jn cuius rei fidem. Sigillum meum solitum, loco Signeti, apposui, Et propria manüs Süh- len p tione itttininj. Veldkirchij. Anno. 1638. Die 22. octob. Christopherus Schalkh (LS.) J. V. D. N. ut supra» Die Unterschrift ist flüchtiger als die Beglaubigung. Links unten auf durch rote Oblate aufgeklebtem Papier das durch Stempel aufgedruckte Siegel. «S. CHRISTOPH. SCHALCK. V. I. D». Im Siegelfeld beidseitig leicht ausge- schnittene Spätrenaissance-Tartsche; geteilt, oben mit nach rechts schreitendem Löwen, unten mit Kugel. Darüber Helm mit Büffelhörnern und flatterndem Tuch. — Das Papier ist seitlich durch Umfaltung nach hinten, oben und unten nach vorn vorberändert. Faltet man unten nach vorn um. so schliesst der Bug unmittelbar an den Text des Diploms Sigismunds und liest man darauf wie auf einer Urkunden-Plica unten in der Mitte: «Locus Sigilli a Per/gameno penden- tis», worunter mit Strichen der genannte Pergamentstreifen gezeichnet erscheint. Rechts davon der Kanzleivermerk: «Ad mandatum domini Regis / Michael Priest.» Faltet man nicht um, so erscheint dies auf der Rückseite des Blattes. Von gleich- zeitiger Hand steht auf dem Innern der Rückseite: «Vidimus / NO 22 / Confir- matio Privilegiorum / B Nu8». Druck des Diploms vom 11. Juni 1200: Hugo, Annal. Praemostrat. II. (1736), cod. prob., S. 70; Mohr. Codex diplomaticus I. (1848) n. 167 aus Hugo; Thommen, Urkunden zur Schweizer Geschichte I. (1899) n. 28 aus dem Original. — Das Diplom Sigismunds ist noch ungedruckt. Regesten des Diploms vom 11. Juni 1200: Böhmer, Regesta Impera- torum Romanorum (1831), S. 155 n. 2911 nach Hugo; Hidber, Schweiz. Urkunden- register IL (1877) n. 2768 nach Hugo; Böhmer-Ficker, Regesta Imperii, V, 1 n. 48; Helbok, Regesten von Vorarlberg und Liechtenstein n. 316 nach Original und mit Literaturangaben. 1 In hohen in den Rand hinauf- reichenden Majuskeln. 2 «xpiane» mit Kürzungsstrich über «p». 3 «veneralem». Prop-t Johann II. 4 unerklärt. r > Siehe Urkunde vom 22. Mai 1194 (n. 13). 6 Bendern. 
' Lirapach bei Ueberlingen am Bodensee. 8 Riss im Pergament von 0,6 cm; diese und die folgenden Lücken sind nach der Abschrift von 1630 ergänzt. 9 Vgl. die Urkunde nach 1170 (Mohr, Cod. dipl. 1. n. 143). 10 Riss 0,2 cm. 1 2 *
        

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