— 462 — Stürvis 1387 verschied. Mit Stürvis dürften sich die Belehnungen ob dem Schyn erklären. 1402 ist Hans V. schon mit Elisabeth von Ringgenberg ver- mählt. Von dieser bekam er Rudolf III. Das letzte Mal wird Hans V. 1424 genannt (vgl. A. Mooser, Bündnerisches Monatsblatt 1923, S. 326/27). Unser Ein- trag dürfte sich also am ehesten auf die Abfassungszeit des Buches der Vestinen, ca. 1410, beziehen. Lateinische Einträge für diese Zeit weist das Buch der Vestinen auch sonst noch auf. Druck: Muoth, Zwei sog. Aemterbücher des Bistums Chur aus dem Anfang des 15. Jht., S. 112 (26. Jahresbericht der Hist. Ant. Gesellschaft von Graubünden 1887). 1 o über u. Zu Rudolf vgl. Anm. zum Datum. 2 Unterwegen, Burgen im Churwaldnertal und im Schanfigg. s Reams, Oberhalbstein. 4 Alvaschein am Schyn, Grauhünden. Da dieser und die folgenden zwei Orte Triesenberg und Furnatsch auch am 25. Juli 1384 (n. 134) vor- kommen ist dort «ze Salueschin» als «ze Alueschin» zu deuten und die 
1 dortige Anm. 14 entsprechend zu korrigieren. ä = 
lh. 6 Muoth sucht dieses im Fürstentum Liechtenstein, wo es indes kein sol- ches gibt. Vgl. J. Ospelt, Jahrbuch 1911 und oben S. 282 Anm. 12. 175. Auszug. (ca. 1411) August 1. Heinrich Gantner von Vaduz empfängt als Vormund der min- derjährigen Brüder Hans, Heinrich und Hans von Gutenberg, Söhne des Heinrich von Gutenberg selig, bis zu deren Grossjährigkeit vom Bischof Hartmann von Chur den Zehnten am Triesenberg, den vor- mals die von Unterwegen inne hatten, zu Lehen. .... Anno domini M° cccc0.1 / Anno quo supra2 feria 3a post petri ad vineulam, Haincz gantner3 / von f a d u c z alz ain trager hatt dis nachgeschriben lehen empfangen / 4 zeChur am zinstag vor sant / thomas tag Anno domini M°cccc deeimo / Ez ist ze wissend daz den vorgeschribnen zehenden mit sinen zugeherden / hatt enpfangen, Hainrich gantner von f a d u c z alz ain trager / Hansen vnd Hanrichs von guotenberg5 die noch nit zuo5 iren / tagen komen sind, vnd so bald sy zu iren
        

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