— 17 — ter, als dass ein in alemannisobem iVlund zu einem geworden ist. Zum Ilnterscbied zwiseben den Ladungen der rätoromanisenen Orts- namen wie Trun, ^ate^au, 
T'itLaun, öener, und den Endungen der ent- spreebenden deutseben Wörtern Trur^, ^a/ertt/cts, 
Aevers, bemerkt derselbe K. v. ?lant», dass „das ein lateinisebes l?Iural -s ist, ber- stammend von ÄKKusativen auk -öz, 
Hz mit vorangehender l?räposition ad, und von Ix>Kstiven auk -i^." Lr erklärt dies dadnreb, dass „die deutsenen 8ebreiber der kränkiseben Zeit sebreibeo im allgemeinen ein viel besseres Latein als die romanisebeo — ganz begreiklieb, denn die Deutsenen mussten das Latein erst mübsam lernen, die Komsnen aber glaubten es sebon zu besitzen . . . Nun erscbien otkenbar den Deutsoben die korm mit -5 als die vollständigere. Korrektere, und es moebte dabei mitwirken, dass sie von ibren eigenen deutsenen Orts- namen ber die l?lurale aut -i/iFen, 
-/ro/en, ete. gewobot waren . . ." 80 dass „das Oekübl, dass die deutsebe l?orm ein 5 baben müsse, grikk dann besonders in der keudalzeit immer weiter um sieb: das 5 wurde sebliesslicb aueb angekügt, wo nie ein ?lural gewesen war, z. L. r^/o- s5ef5, trotzdem dort nur eine elaustra war, /^a^te/L wo nur eine Burg war, u. s. w."^) len glaube niebt, dass es scbwer sei, anzunebrnen, dass dieses dureb das deutsebe -t6 wiedergegeben worden ist̂)̂. IVlau Kann sieb übrigens tragen, ob niebt etwa ein ^acku^c/i neben ^ac/ltt^, 
^a^ll?, existiert bat. Oersde (^uler sebeiot zu meinen, dass 5a/Mt5c/i — eine vielleiobt aus *ân Fuevicum von Zeiller ersebeinen. Dies würde umso weniger llberrsseben, als wir gerade in dieser Oegend Unsicberbeit zwiseben den 8ebreibungen mit -t̂ und denen mit -i^c/i feststellen. 80 wird in kläseb ein „Kitn^aret^a" im XV. labrbundert erwäbnt, wäbrend wir ein KunA^a/et^c/t in Untervaz^) beute antrekken. Im selben Lläseb gibt es aueb ein /^rre/Äs^i, das zweikelsobne einem „
    

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