— 443 — brief hie vorgeschriben stat, habint wir egenampter R u o d o 1 f f1 / von Roschäch vnd ich Vrsel sin elichd wirtinne, vnsri2 aigni jnsigel: für vns2 vnd vnser2 erben gehenkt offenlich an disen brief, Dar zuo1 habint wir erbetten den frommen vesten Josen von Mayer von altstetten. / dz er sin jnsigel ouch ze zügnüst aller hie vorgeschribnen Sachen vnd ding gehenkt hat an disen brief Also hab ich iegesaiter14 Jos Mayer min aigen jnsigel von der obgesaiten Ruodolffs1 von Ro-/schach vnd siner elichen wirtinnen ernstlicher bett wegen mir vnd minen erben vnschaed- lich3 ze zügnüst dirr obgeschribnen Sachen, gehenkt offenlich an disen brief der geben ist ze R o s c h a c h, an dem / naehsten3 samstag nach vnser2 fröwen tag, ze mertzen Do man nach Christi gebürt zalt Tusent vierhundert vnd ain Jar . . Original im Bischöflichen Archiv Chur. Pergament 53,2/54 X 27/27,3 cm. Einfache Initiale. Gotische Kursive. 27 Zeilen in schwarzer Tinte. Zeilen 6 — 23 am linken Rand von späterer Hand abpunktiert. Vorlinierung nicht ersichtlich; die Zeilen sind nicht ganz gerade geführt. Oben und beid- seitig vorberändert. — Unten 4,4 cm breite Plica, worin die drei Siegel in braunem Wachs in je einem Einschnitte an Pergamentstreifen so hangen, dass die Streifen vorn und hinten frei herabhangen. 1. «S' RVODOL(fi) DE ROSCHÄCH SENIOR». Im Siegelfeld das volle Wappen, wie am 1. Feb. 1401. Rund, 2,8 cm. Am Rande etwas beschädigt. 2. «f. S. VRSLE. STRAIFIN. ...» Im Siegelfeld aufrechter Spitzschild mit 2 aufrechten Hörnern. Rund, 2,7 cm. 3. «S\ IO(d)OCI. DICTI. MAIGER». Im fein begitterten Siegelfeld aufrechter 5 mal geteilter Spitzschild. Rund, 3 cm. — A tergo s. 15: «Ruodolf von Roschachs brief», daneben s. 16: «Zinsfal ains lehen .. .», s. 18: «Kaufbrief / vm den Carli hoof als heisst Planaterra (?)/hof etc. von dem Closter ze / Pfefers im Jahr 1401./ ut intus», s. 19 mit Bleistift: «No. 260/ Bapt. v. Salis». Vorn an der linken Oberecke (19. Jht.): G. R. / M. No. 1197». Vorurkunde für das Güterurbar n. 165. Zur Sache: Die Urkunde zeigt das weitere Los der ehemaligen Richen- steiner Güter zu Chur.' Uebersetzung erübrigt sich, da das was hier die von Richenstein betrifft oben Bchon mehrfach behandelt ist. 1 o über u. ^ o über v. 2 " über v. 
9 Hienach von späterer Hand ein 3 e über a. tiefschwarzer senkrechter Strich. 4 e über u. 
10 v über a. 5 undeutlich. 
11 o über u und e über o. 6 e über o. 
12 jr über der Zeile. 1 Siehe die gleiche Güterliste oben 
13 Auflösung unsicher, in n. 165. 14 Statt «ietzgesaiten».
        

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