— 431 — Rund, 3,5 cm, beschädigt, besonders an Rand und Oberfläche. Am Streifen: «Abbas». 7, «f S' CONUENTUS MONASTERII FABARIEN» (nicht ganz deut- lich). Thronende Madonna en face. Das Haupt ist nach heraldisch links ge- wendet und von einer Krone mit drei sichtbaren Zinken (Blattern) gekrönt. In ihrer Rechten das Lilienszepter. Ein Kind ist nicht zu erkennen. Zur Rechten der Figur aufsteigendes Mondviertel, zur Linken achtzackiger Stern. Siegelform rund, 3,5 cm. Am Streifen: «conuentus». 8. Siegel des Ulrich von Richenstein fehlt. Am Streifen: «Richenstain». 9. «S'RVODOLFI DE (Ros)CHACH SENIOR». Im Siegelfelde das volle Wappen: schrägrechts zwischen «DE» und «(Ros)« in der Umschrift ruhender Spitzschild mit fünfblumigem Rosenzweig, darüber Stechhelm mit nach beiden Seiten flatterndem Helmtuch und dem Greifen als Kleinod. Siegelform rund, 2,8 cm. Am Streifen: «Roschäch». 10. «f S' HART- MANI. ELTI (= electi). ET. 9F1RMATI. I. EPM. CVR». Im Siegelfeld unter zweiflügligem gotischem Baldachin thronende Madonna mit Kind in der Linken und Krone auf dem Haupte. Darunter zwei kleine Spitzschilde, im rechten der rechts aufsteigende Steinbock, im linken die Montforter Kirchenfahne mit 3 Lappen. Unten zwischen den beiden Spitzen der Schilder kreuzförmige kleine Rosette. Rundes rotes Wachssiegel in brauner Schüssel, innen 3,5, aussen ca. 5,5 cm Durchm. — A tergo aus der Zeit der Beurkundung: «Roschäch vnd Curia Plan- taer ze Cur», s. 16 fin.: «Disen gÜetern soll/ nachgefragt werden/ 1441 (sie, aber gestrichen) / 1401/ Chur», s. 17: «Gütlicher Spruch über die Gueter / Gaudentij de Planteür zue Chur, dero / etliche dem Kloster Pfevers zuegewendt» und «L. L. Embs No 10» oder «No 30», da 1 und 3 ineinander geschrieben sind, s. 18: «E fas. IL Tit. Oberems», s. 19: «1401 Kasten I Zelle 8 Fascik. G Re- gesten No 355». Erwähnt im Archiv des Klosters Pfävers in Registratura Suiteri C (cod. 21) p. 126 unter «Ober Embs, Spruch-brieff: No 10»; Registratura Good III (cod. 24) fol. 190; Flury, Cod. Fab. 35e p. 3, 252f. (zu 1441). Regest: Wegelin, Regesten der Benediktiner-Abtei Pfävers (1850) n. 355. Literatur: Büchel Jahrbuch des Histor. Vereins Liechtenstein 2 (1902), S. 149; Genealogisches Handbuch der Schweiz, II. p. 134, 140. Zur Sache: Stammbaum zur Verwandtschaft Plantair-Richenstein: Gaudentius I. de Plantair • Adelheid Streif + Margaretha v. Castrisch I Johann III. Streiff Gaudentius IL, *j* vor 1330 ern. 1369 — 76 + Ursula i I Ursula (f vor 1403) I • Gaudentius IV., f 1397. XII. 19 Tochter, f vor 1398 Heinr. v. Sigberg • Rudolf von Rorschach » Richenstein I Ulrich von Richenstein
        

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