— 403 — Original im Archiv des Klosters Pfävers im Stiftsarchiv St. Gallen, 30 X 35,5 cm. Am Anfang Initiale. Text in sorgfältiger gotischer Kursive, die die Buchschrift nachahmt. Notariatsvermerk in 10 Zeilen von brauner Tinte von anderer Hand in gotischer Kursive. Der Notar schreibt lässiger als sein Schreiber. Vorlinierung nicht ersichtlich. Umränderung durch feine Gravierung vormarkiert. Unten 2,7 cm breite Plica, worin die zwei runden Siegel in braunem Wachs an Pergamentstreifen eingehängt sind. 1. «tS'IVDICII. EGCE. S.MARIE. GVRIEN». Im leeren Siegelfeld Kniestück eines Bischofs im Ornat, auf dem Haupte die Mitra, in seiner Linken den Stab, die Rechte segnend erhoben. Zu seiner Rechten kleiner Spitzschild mit Steinbock. Durchmesser 3,3 cm. Am Pergamentstreifen steht in der Höhe der Plica «Judex». 2. «| S' VLRICI DE RICHENSTAIN». Im leeren Siegelfeld lediger Spitzschild, schräggeteilt. Durchmesser 2,8 cm. Am Pergamentstreifen steht in der Höhe der Plica: «Richenstain». Diese Anschriften auf den Pergamentstreifen haben weder die Schrift des Textes noch des Nota- riatsvermerkes. A tergo s. 17 inc.: «Richenstein», «Donation seiner gueter z.ue Chur No 1» (No 1 gestrichen, hienach Rasur), dann darob: «Eruns 
No 12» (No 12 gestrichen), unter «Chur» s. 17: «de dato. 1398», «lit. a» (gestrichen), s. 18: «B fas. II. Tit. Ober Embs», s. 19 «Kasten I, Zelle 8 Fascic. F Regesten No 338». Mit Bleistift: «1398. I. 8.». Abschrift im Archiv des Klosters Pfävers in Registratura Good V (Cod. 26) p. 51—53. Erwähnt im Archiv des Klosters Pfävers in Registratura Suiteri C (cod. 21) p. 125 unter «Ober Embs, Donationes, No. 12»; Suiter, Annales Faba- rienses p. 425 unter NB; Registratura Good III (cod. 24) fol. 187', 191'; Flury Cod. Fab. 35e S. 250ff.; Aktenmappe III. 14. c. No. 4 und III. 18. a. Chron. Literatur: Büchel, Jahrb. des Hist. Vereins Liechtenstein 2 (1902), S. 149. Zur Sache siehe gleich die nachstehenden n. 165 — 168. 1 Mit Kürzungsstrich = Christo. 2 o über V. 3 e über o. 4 Statt des häufigeren predecessores, predecessorum. 5 «augmentatoez» mit Kürzungsstrich über den drei letzten Buchstaben. 6 e über a. Zu diesem vgl. die Urkunde vom 20. Sept. 1387 im Archiv des Klosters Pfävers. 7 Oder «Gaudencii». 8 «Jnstana» mit Kürzungszeichen über Schluss-a. «Jnstan» mit ähnlichem Zeichen über n = Instantia. 9 qadmodum mit Strich über q und Schleife unter demselben. 10 Grosses und initialenhaft stark gezeichnetes unziales E. H Eventuell «Eleya» oder «Eleyja» zu lesen. 12 o über u. 13 Ragazer Geschlecht. 14 e über o. Freudenberg bei Ragaz. 15 Von Ragaz. Vgl. Urkunde,vom 6. Marz 1395.
        

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