— 44 — 8 2, Pag. 5. Vermög voriger Rechnung vag. 4. hat der Johann Wachter während seines Landammannamts von den Creisgeldern vermuth- lich für ein Jahrgang zu wenig Jnvalidengelder abgezogen, und daher den künftigen Landammann zum Abzug des für ein Jahr guthabenden Jnvalidengeldes erinnern wollen. Der dermalige Landammann hat auch wirkl. diese Erinnerung befolget, und ao. 1787 statt 200 fl. nur 102 fl 48 kr Creisgelder eingeliefert, folglich 97 fl 12 kr für 3 Jahr Jnvalidengelder zurückbehalten. In Eemäsz- heit dieser richtigscheinenden Verrechnung kann man aber die von dem Rechnungsgeber der von ttl. H. Eilm gewesenen Landvogt den 2ten Iuly 1787 ausgestellten Quittung beygefügte Anmerkung, daß der ehemalige Landamman Wachter zween Invaliden ihren Sold p. 1785 mit 32 fl 24 kr befahlt, und er Rechnungsgeber Kraft erstgeder') Quittung in Zeit dieser 4 Jahren nicht mehr als 64 fl 48 kr Jnvalidengelder zurückbehalten haben solle, nicht verstehen. Bey dieser sich widersprechender Bewandnih hat der Raithgeber sich näher zu erklären, und Auskundschaft zu geben. (Randbemerkung hierzu: Dieser Anstand ist mittels einer be- sonderen nachgetragenen Abrechnung mit der Jnvalidenkasse ab- gethan.) 8-3. Mg. 6. 2/ztel aus 98 fl 18 kr gleichet 65 fl 32 kr und nicht 65 fl 52 kr. Es sind demnach in das Kompanie-Directorium zu Ueber- lingen 20 kr zu viel bezahlt worden, und Hierwegen dortselbst der obern Landschaft Vaduz zu gute zu schreiben, oder aber hier von der künftigen Lieferung der prims pIsvs-Gelder abzuziehen. (Randbemerkung hierzu: Habe dieser Verstosz nicht viel zu bedeuten.) § - 4. ibidem. Vermög Quittung sub No. 9. sind für das Jahr 1788/9 zu 2/,,tel 65 fl 23 kr. prima plana-Eelder abgeführt worden. Da man aber anher nicht weiß, wie viel der Betrag p. Vstel, so die obere und untere Landschaft insgesamt zu liefern haben, ausmachet, so ist man auch über die Richtigkeit ged. beschehener Lieferung p. >) erstgedachter.
        

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