— 355 — wan wir / sü slehtklich zolfrig sagent14 für vns6 vnd vnser6 erben mit disem brief, vnd sont öch därvmb Jcli vnd min erben vnd wer Fadutz Jnn hat der selben / korherren gemainlich vnd ir nach- komen recht vnd guot2 wem sin wa sü des jemer bedurffent vnd vmb dz ewig pfenning gelt notürftig werdent än / all geverd, dez ze warem offem vrkünd vnd bestaeten'' ewigen sicherhait hän ich obgeschribner Graff h a i n r i c h von Sangäns herr ze Fadutz für mich vnd / min erben vnd nachkomen min aigen jnsigel gehenkt an disen brief vnd ze merer besser sicherhait so hän ich erbetten minen lieben herren vnd Bruoder2 / Bischoff Hartman ze chur vnd minen Lieben vettern Graff hansen von werdenberg herr ze Sangäns dz sü öch ze ainer zugnvst diser sach vnd wan ichs mit iro / willen getän hän irü aigenn jnsigel gehenkt hänt an disen brief dü selben vnsrü6 aigenn jnsigel wir h a r t m a n von Gottes gnaden Bischoff ze chur / vnd ich Graff bans von werdenberg herr ze Sangäns von siner bet wegen vnd wan er öch diss sach gantzlich mit vnserm6 willen getän vnd volfuert4 hät als / es ietz vnd hie nach wol kraft hat vnd hän mag offenlich gehenkt habint an disen brief der geben ist ze Fadutz an dem naechsten5 Samstag / näch13 Sant Mathies tag dez hayligen zwelf- botten Jn dem Jar .do man zalt von Cristus gebürt drüzebenhvndert vnd Nvnzig Jar dar nach in / dem fünfften Jar. Uebersetzung Ich Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans, Herr zu Vaduz, künde öffentlich mit diesem Brief allen denen, die ihn ansehen oder lesen hören, von der Gnade und Güte, die mein lieber Oheim Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Feldkirch selig, bewiesen hat. Durch Gottes Willen gab er zu seinen Lebzeiten dem ehrwürdigen Herrn Dompropst, dem Dekan, den Chorherren und dem gemein- samen Kapitel am Dom zu Chur, für den Tisch und zur täglichen Pfründe, den Kirchensatz zu Schaan mit allen Rechten, Nutzun- gen, Früchten und Zubehörden. Da das von mir, dem Mitbesitzer, noch nicht bestätigt ist, haben wir in Anbetracht der treuen, willigen Dienste, die die Domherren mir und meinen Vorfahren häufig er- wiesen haben und noch in künftigen Zeiten erweisen mögen, in unserem und unserer Erben und Nachkommen Namen, den vor- genannten Kirchensatz zu Schaan mit allen Rechten, Nutzungen.
        

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