— 336 — Ein Stücklein Wiese Hegt zu Spinü.) Dies sind die Güter zu Altenstadt, die in den Hof gehören, den man nennt den Widmen, der meinen Herren des Kapitels zu Chur gehört (den Haintz Jager jetzt bebaut). Urbar des Churer Domkapitels von 1393. Pergamentener Foliant zu 33,5 X 47 cm im Bischöflichen Archiv Chur. Der Band ist in metallbeschlagene Holzdeckel gebunden. Er umfasst 55 Seiten zu je zwei Kolonnen in schwarzer gotischer Buchschrift mit Zusätzen in brauner gotischer Kursive. Letztere haben wir oben in Klammer wiedergegeben. Auf S. 45 be- ginnt der oben veröffentlichte Auszug. Die «Geschrifft», die laut Eingangs- worten erneuert wird, sind die verlorenen Urbarien des Domkapitels, wie sie ca. 1375, nicht aber schon 1370 zusammengetragen worden sind. Vgl. Moor a. a. 0-, S. IL Druck. J. Bergmann, Beiträge zu einer kritischen Geschichte Vorarlbergs und der angrenzenden Gebiete (Wien 1853), S. 139 ff. Enthält den vorarlbergischen und liechtensteinischen Teil des Urbars. Der Absatz über Vaduz blieb bis jetzt aber unveröffentlicht. C. v. Moor, Die Urbarien des Domkapitels zu Cur (Chur 1869) n. 28, S. 42 ff. Enthält den bündnerischen Teil des Urbars. Literatur. A. Bruckner, Scriptoria medii aevi Helvetica, I (Genf 1935), S. 66, Enthält eine Beschreibung des Bandes. 1 Initiale. 2 Lat. vicini; in romanischen Gegenden geläufiger Begriff. 3 e über u. 4 e über a. 5 o über u. ' 
6 Vgl. Graf, Grav, Graw, Grauw bei J. Ospelt, Jahrbuch des Hist. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 1939, S. 85. 7 Am Rande; vielleicht «notandum» zu lesen. Zu Triesen vgl. Büchel, Jahrbuch 1902, S. 32. 8 Schalun zu Vaduz, heute eine Ruine. 9 e über V. 1(1 o über u und e über o. 11 Vgl. Ospelt a. a. 0., S. 91. 12 o über u. Schenkung des Grafen Rudolf von Montfort zu Feldkirch vom 30. April 1386 (n. 137); vgl. Büchel, Jahrbuch des Hist. Vereins Liechtenstein 1917, S. 13, 1927, S. 29. 13 e über a. Ruggell. 14 v über o. 15 Vgl. die zu Feldkirch ausgestellte Urkunde vom 4. Dez. 1347 (n. 107).
        

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