— 171 — Berews-EhroniK. ^) Jahresbericht. (Erstattet vom Vorsitzenden.) Das ablaufende Geschäftsjahr des Historischen Vereines für das Fürstentum Liechtenstein war wieder reich mit Arbeit be- frachtet, die aber auch wertvolle Erfolge brachte. Die Ausgrabungen am Lutzengütle wurden im Sommer 1945 durch mehr als 4 Wochen fortgesetzt. An den Arbeiten wirkte auch das Schweizerische Landesmuseum in Zürich durch seinen Kon- servator, Herrn Universitätsprofessor Dr. Emil Vogt mit, der mehrere Mitarbeiter mitbrachte. Für unseren Verein leitete wie in den Vorjahren tue Arbeiten Herr Oberlehrer David Beck, der mehrere hiesige Arbeiter beizog, die schon in den vergangenen Jahren an den Ausgrabungen mitgearbeitet hatten. Einen Bericht über die Ausgrabungen am Lutzengütle finden Sie in vorliegen- dem Bande des Jahrbuches. An dieser Stelle sei nochmals der ver- bindlichste Dank ausgesprochen den Leitern und Mitarbeitern an den Ausgrabungen, dann jenen, welche die Arbeiten durch finan- zielle Beiträge ermöglicht und gefördert haben, ferner der Ge- meinde Eschen für die Erlaubnis, die Ausgrabungen auf ihrem Eigentums durchzuführen. Es wurde auf der in Frage stehenden Fläche am Lutzengütle nur ein Teil durchgearbeitet, unter anderem auch in der Meinung, daß später, wenn vielleicht tiefere Einsichten auf dem Gebiete der Urgeschichte gewonnen sein werden, eine neuerliche Forschung an Ort und Stelle mehr Aufschlüsse bieten werde. Die Arbeiten am Liechtensteinischen Urkundenbuch wurden fort- geführt, und es besteht die Absicht, den ersten Band dieses Urkunden- buches im kommenden Jahre abzuschließen. Dieser erste Band wird die Zeit bis 1416, das ist bis zum Tode des Bischofs Hartmann als letzten Vaduzer Grafen aus dem Geschlechte der Werdenberger umfassen. Dieser Band des llrkundenbuches enthält nur Urkunden aus dem bischöflichen Archiv in Chur und aus dem Pfäferser Archiv. Die Bearbeitung erfolgt nach wie vor durch Herrn Lizentiaten Franz Perret.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.