— 14! — Vor wenigen Jahren wurde dann ein elektrisches Gebläse für die Orgel eingebaut. 2. Die Vervoll st ändigung des Geläutes. Bis zum Jahre 1929 bestand das Maurer Geläute aus den vier Glocken, deren Anschaffungsgeschichte srüher geschildert wurde. Sie hatten ein Gesamtgewicht von 2712 und ihre Tonart und Bezeichnung ist wie folgt: die kleine dem hl. Martinus geweihte auf «28 gestimmte Glocke gegossen 1869; die zweite dem hl. Josef geweihte auf lZ gestimmte Glocke gegossen 1857; die dritte der allerhl. Zungfrau Maria auf L gestimmte Glocke gegossen 1860,' die große den hl. Apostelfürsten Petrus und Paulus auf 1-8 gestimmte Glocke gegossen 1860. Schon lange wurde in Mauren der Wunsch geäußert, das Kir- chengeläute zu verstärken. Der Wunsch wurde zur Wirklichkeit, als Baron Horst von AZaldthausen durch Vermittlung vom Vorsteher David Bühler den Betrag von 8000 Franken für eine neue Glocke stiftete und gleichzeitig wurde durch Sammlungen und Spenden ein Betrag für eine sechste Glocke zur Versügung gestellt. Die beiden neuen Glocken wurden im Februar 1929 bei der Firma Erasmayr in Innsbruck gegossen und am 12. Mai 1929 wurden sie von Bischof Eeorgius Schmied von Erüneck geweiht. Am 17. Mai ertönte zum erstenmal das neue Geläute. Die beiden neuen Glocken reihen sich wie folgt in das Geläute eiin die drittgrößte geweiht der hl. Theresia vom Kinde Jesu auf ? gestimmt mit 994,5 K«! die größte dem allerhl. Herzen Jesu auf L gestimmt mit 2460.5 Kx. 3. Die Kirchenuhr. Bei der alten Kirche war eine Kirchenuhr vorhanden und das Zifferblatt schaute gegen das Schulhaus. Das Vorhandensein der Uhr wird durch den Kostenvoranschlag für den Kirchenneubau bestätigt, denn diesem ist zu entnehmen, daß für die Transferierung der alten Uhr auf den Turm der neuen Kirche ein Betrag von 15 fl vorge- sehen war. Da sie wiederum nur ein Zifferblatt hatte, wurde 1866 vom Uhrmacher Anton Jäger in Kappl in Tirol eine neue Uhr ge- liefert mit vier Zifferblättern und diese wurde 1922 von seinem
        

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