112. Feldkirch1, 1351 September 16. Graf Harlmann von Vaduz unterschreibt als Zeuge einen Re- vers, welchen Graf Hugo von Landenberg4 und Siegfried der Thumb* austeilen, in welchem sie erklären, dass die Feste Jagd- berg4, so ihnen von den Montfortern verpfändet war, bis zur Ablösung der letzteren offen stehen soll. Erwähnt bei Vanotti, Geschichte der Grafen von Mortfort (1845), S. 286, ohne Fundortangabe; Krüger, Mitteilungen zur vaterländischen Ge- schichte, St. Gallen 1887, n. 341 und S. 305 (aus Vanotti); P. Diebolder, Jahr- buch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (1939), S. 54 (aus Vanotti und Krüger). 1 Da die Urkunde nach Chmel, Oesterr. Geschichtsforscher I, S. 187f., zu Feldkirch ausgestellt ist, so kann Hartmann bei der ersten Belagerung Zürichs durch Herzog Albrecht IL, die am 17. September 1351 begann, kaum zugegen gewesen sein. Auch bei der Belagerung Zürichs vom Jahre 1352, sowie bei derjenigen von 1354 erwähnt Heinrich von Diessenhofen (f 1376) in seiner Historia eccle6iastica, unter den genannten Grafen gar keinen Werdenberger. Sattler behauptet in seiner Geschichte der Grafen von Wirtemberg, II, S. 177 ganz ohne Quellenangabe, dass bei der Belagerung von 1351 die Grafen Rudolf und Hermann(!) von Wer- denberg zugegen gewesen seien. 2 Mächtiges kiburgisch-habsburgischeB Ministerialengeschlecht. 3 von Neuburg. 4 Walgau, Vorarlberg. 113. Chur, 1353 April 17. Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch bestätigt, dass sein Sohn Ulrich für den Fall, dass er zum Dompropst von Chur erwählt würde, keine Ansprüche an Bischof Ulrich V. von Chur zu stellen habe, was von Rudolfs Tochtermann Graf Hartmann von Werden- berg-Sargans (zu Vaduz) mitversprochen wird. Jch1 Graf Ruodolf2 von Mvntfort von Veltkilch3 künd vnd vergich offenlich mit" disem briefe, das ich mich des verbunden han vnd / verbind mit disem briefe, für minen lieben sun V o 1 r i c h e n 
4 ietz Chorherren ze Chur, das er, ob das be-
        

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