— 217 — Necrologium Curiense Cod. D, S. 55 im Bischöflichen Archiv Chur. Dieser Eintrag steht im Anhang zum Necrologium in einer für die Zeit in Frage fallenden flüchtigen gotischen Cursive. Von Juvalt zitiert irrtümlicher- weise den Codex G. des Necrologium. 'Druck. Von Juvalt, Wolfgang, Necrologium Curiense (Chur 1867), Appendix, S. 128. Die schwierigen Stellen sind hier nur durch Punkte an- gedeutet. 1 Juvalt liest «Relia». Es heisst aber «Relca», mit Kürzungsstrich über «ca». - Juvalt liest fälschlich «cum aliis». Es heisst aber «oibus», mit Kür- zungsstrich über «oi». Davon abgesehen, kann hier kein «a» stehen, weil der i-Strich etwas vom Kreischen absteht und weil in diesem Stück beim a der rechte Strich über den linken Bogen hinaus- und links darüber wieder über denselben hinabragt. 3 Es ist dies Hartmann Hl. von Werdenberg-Sargans zu Vaduz. 4 Juvalt liest fälschlich cum. Nach dem c sind aber nur drei Striche ohne Kürzungszeichen. 5 Hienach verwischt oder gestrichen: «sce.» (~ sancte). 6 «piure», «puire» oder «pmre» mit Schleife unter und Strich über p. Vielleicht auch «prouenire» oder anders. 7 durchstrichen. 8 Juvalt liest irrtümlich «dimidium». 106. Triesen, 1347 Oktober 15. Johann von Triesen verkauft an Propst Nikolaus und' den Konvent des Klosters St. Luzi zu Chur die Aecker Capont und Quadrella im Triesnerfelde. Jch1 J o h a n s von T r i s u n Tuon2 kunt vnd vergich offen- lich an disem brief, allen den die disen brief8 / sehent oder hoerent1 lesen, das ich mit guoter2 vorbetrachtung nach Ravt5 vnd mit wil- len miner fründ vnd / erben, ze den ziten vnd ze den tagen do ich es mit dem rechten wol getuon2 mochte, han geben / ze kovfen6 recht vnd redlich, dem erwirdigen herren propst Nicolausen7 vnd dem Conuent / gemainlich des Gotshus ze Sant Lucige n mine zwen aigen aker gelegen in trisner velde, der / aine gehaissen ze kav ponte8, der ander gehaissen quadrellen ze rechtem aigen vnd für ain ledigs / vnbekümberts aigen guot2, mit allen den rechten nützen vnd gewonhaiten dü dar zvo9 ge-
        

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