— 198 — waren und jetzt ihrem Gemahl Rudolf und seinem Bruder Hart- mann gegeben wurden: Die Grafschaft Schanis, in der auch der Rheinwald gelegen ist, die Burg Bärenburg, die Vogtei über die Leute in Savien, der Meierhof zu Tomils, zu dem der Kirchensatz zu Tomils gehört, die Burg Ortenstein, ferner das Tal Schanfigg. Wenn sich Graf Rudolf und sein Bruder in Jahresfrist über- zeugen, dass auch der grosse Meierhof zu Vaz, zu dem der Kirchen- satz zu Vaz und die Burg Jualle (Nivalg) gehören, Lehen von Chur ist, so sollen sie den Hof von dem Bischof zu Lehen erhalten. Sie verzichten auf alle Pfänder, die Bischof Johann von Chur ah Ur- sula's Vater versetzt hat, sowie auch auf den gebrochenen Turm Spinöl zu Chur und eine Hofstatt daselbst (Krüger). C a r t u I a r i u ni in a g n u in A fol. 15 s. 15 im Bischöfl. Archiv zu Chur. Ebenda Cart. D. 137. G. 16b L. 176b. Druck. Mohr, Cod. dipl. II. (1852), No. 255. Regesten. C. v. Mohr, Die Regc6ten der Landschaft Schanfigg (1850), No. 15 (ausführt.). Krüger, Mitteilungen zur Vaterland. Geschichte, St. Gallen 1887, No. 274. Literatur. P. C. von Planta, Die currätischcn Herrschaften in der Feudalzeit (1887), S. 336 ff. W. v. Juvalt, Forschungen über die Feudalzeit im Curischen Rätien (1871), S. 204 ff. J. C. Muoth, Aemterhücher des Bistums Chur. P. Diebofder, Jahrbuch des Hist. Vereins Liechtenstein, 1939, S. 49. Anmerkung. Die obgenannten Besitzungen gehen dann auf die Linie Sargans, nicht Vaduz, über, weshalb hier obiger Auszug genügen dürfte. 99. Wien, 1342 Januar 25. Herzog Albrecht (II. der Lahme) von Oesterreich verleiht die ihm und seinen Brüdern von denen von Friberg angefallenen Festen Friberg und Jörgenberg in Anbetracht der Dienste der Grafen Rudolf und Hartmann von Sargans (letzterer nachmals zu Vaduz) an Rudolf von Sargans und seine Gemahlin Ursula von Vaz, und, falls sie kinderlos sterben sollten, an Graf Hartmann. Dafür sollen die Grafen von Sargans den Herzogen zu Diensten sein, ausgenom-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.