— 74 — in der Längsrichtung, also vom Quergraben aus gegen Norden, bis aus den fundleeren Grund gegraben worden und dort konnte auch erstmals ein Schichtprofil erstellt werden (Vgl. Jahrb. 1942, Plan 2, Schnitt und Profil D —E). Südlich der Mauer erreichte die erste Grabung die neolithischen Schichten nicht, da sie nur bis auf den Steinsatz geführt wurde, der dort die Schicht der späten Bronzezeit von den tieferen, neo- lithischen trennt. Zunächst wurde nun in diesem Jahre ein Sondiergraben über die Mitte des Platzes in der Längsrichtung gezogen und zwar bis auf den fundleeren Löß (s. Abb. I, Plan). Auch hier gingen die Kulturschichten bis in eine Tiefe von 3 bis 3'/- Meter und die Schichtenfolge stimmt mit der im Quergraben auf der Südseite überein. Nur lieferte das nördliche Grabenstück bedeutend weniger Funde, obwohl auch in diesem Teil die Kulturschichten sich in der Färbung gut voneinander unterscheiden. Der Platz » (Abb. 1, Plan) wurde bis auf die neolithische Schicht untersucht. Daran anschließend wurde dann der erwähnte Längsgraben über den Platz gezogen. Endlich wurden als wichtigste Aufgabe der heurigen Grabung die neolithischen Schichten in der westlichen Hülste des Quergraben? bis auf den Grund untersucht, nachdem die Steinsetzung, in der sich weiter nichts Auffälliges zeigte, entfernt war. An zwei Stellen, nämlich an der Mauer (s. Abb. 1, Platz l,) und an der westlichen Felswand (Platz c) wurde der Graben auf 3 bis 3Vs Meter ver- breitert. Von den schon letztes Jahr auf der Ostseite der Mauer ange- schnittenen Herdstellen wurde in diesem Jahr Herd II freigelegt. Unter der Herdasche zeigte sich eine Steinsetzung. Der'Durchmesser des Steinkreises beträgt ca. 80 cm. Der Herd liegt in Schicht V, in 3 Meter Tiefe. Auch in Schicht II bei Längenmeter 14 wurde ein Herd mit Steinsetzung freigelegt, der zur eisenzeitlichen Siedlung gehört. Hier hat die Steinsetzung einen Durchmesser von 1,5(1 bis 1,6(1 Meter, sie liegt in einer Tiefe von SV cm. In gleicher Tiefe zeigten sich in der Nähe, auf Platz Spuren eines Wohnbodens. Weiter nördlich, im Graben bei Längenmeter 2V, kam reichlich Hüttenlehm mit
        

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