- 4li — lieicbs sciiwere ungnsdt und Ztrskl, und dsrnu sin ?een, nemlicl, viernig IVIsreK löltigs (»oldls nu vermeiden, die sin vener so oksl Hr srevenlicli biewider tbetle, unns I>si!> in unser »nd des lieicbs dsiner und den sndern Iislnen tlisil vilernsnlen (?rsl dsrl Ludwigen nu 8uln unnselilesslicli nvi Iienslleii verlsllen sein solle. Nit urliundt diss ljriekks, besigelt init unserm rvsiserlielien snbsngenden Insigel, geben sulk unserm Xbunigeliclien Zcbloss nu ?rsg, den Libenneliendsn tsg «les Nonsts lunv, nscli Lbristi unsers lieben Herrn und Zeligmscliers geburlli I7ünssnebcn!iundert uinl im Zibenundscbtnigisten, unserer üeiclie lies üömiscben im Awells- ten, des Hungeriseben im ?u»tinebenden unil des lielisiiniscllen sucli im Twellkten Isbren. Für die Urkunde waren 4V Goldgulden als Gebühr zu ent- richten und 6 Goldgulden für Kanzleispesen. Außer den Rahmen dieser Arbeit fallend, sei mir gestattet, noch auf etwas Geschichtliches hinzuweisen. Nach der Darstellung der Geschichte der Grasen zu Hohenems und ihrer Regierung in unserem Lande in Kaiser-Büchel, folgte im Jahre 1614 nach dem Tode des Grafen Jakob Hannibal II. sein Sohn Franz Wilhelm allein in der Regierung der beiden Herrschaften. Sein Bruder, Karl Friedrich, wird nur nach dem Tode des Grafen Franz Wilhelm im Jahre 1662 als Vormund dessen minderjährigen Kinder genannt und führte als solcher die Negierung bis zu seinem Tode im Jahre 1675. Da aber in den beiden Urkunden über den Vlutbann und in den Urkun- den über die Brandisischen Freiheiten Gras Karl Friedrich zusammen mit seinem Bruder Franz Wilhelm und immer an erster Stelle genannt wird, also alle Urkunden vor Eintritt der Vormundschaft über die Kinder des Grafen Franz Wilhelm, dürfte die Darstellung Kaiser-Büchel auf einem Irrtum beruhen. Wir schon gesagt, sott hier nur auf diese Tatsache verwiesen werden, und es wird Aufgabe einer eigenen Arbeit sein, das Verhältnis zwischen den beiden Brü- dern abzuklären.
        

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