— 156 — »t S DNI. VLRICI. DE. CHLINGENBERCH«. Im Siegelfeld der geteilte früh- gotische Wappenschild der Familie. Rund, 4,7 cm. Rückvermerke: 14. Jahrh.: »Concordia inter Episcopus et Vatz«, 15. Jh.: »Concordia inter Episcopum Ber- toldum et driis. de Vacz A. 6.«. Das Uebrige neuzeitlich. Abschrift im Cartularium Magnum A. im Bischöflichen Archiv Chur aus dem 15. Jahrh. fol. 13'. Druck. Mohr, Codex dipl. II. (1852), No. 85. Regest. Büchel, Regesten zur Geschichte der Herren von Schellenberg No. 86, im Jahrbuch für Liechtenstein 1 (1901), S. 202. Literatur. Büchel, Jahrbuch des Hist. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 7 (1907), S. 45. J. G. Mayer, Geschichte des Bistums Chur I. (1907), S. 326. J. J. Simonen, Die Freiherren von Vaz, S. 74 f. Kaiser-Büchel, Geschichte des Fürstentums Liechtenstein (1923), S. 156. 1 o über v. 2 v über o. 3 v mit Circumflex. 4 Hier folgen die ziemlich umfangreichen Bestimmungen, die getroffen wor- den sind und für Liechtenstein weiter nicht von Bedeutung sind. Wir fahren an jener Stelle fort, wo wieder von den Funktionen der Schieds- richter, also auch des Marquard von Schellenberg, die Rede ist. 5 Zweites v mit Circumflex. 0 ü als Vertikalstrich über u dargestellt. 73. 1299 März 28. König Albrecht bestätigt den zwischen Bischof Sifrid von Chur und Freiherrn Johann von Vaz für sich und seinen Bruder durch Schiedsgericht — worin Marquard von Schellenberg — errichteten Kompromiss, wobei näher auf die Rolle der Schiedsrichter ein- gegangen wird. Albertus dei gratia Romanorum rex Semper augustus. Recognoscimus et presentibus publice protestamur, quod venerabili Syfrido Curiensi / episcopo pro se et ecclesia sua ex parte vna, et nobili viro Johanne de Vazze1 pro se et fratre suo ex altera parte, in Constantia, anno dorn, millesimo du-/centesimo nonagesimo nono, sextodeeimo Kalendas Aprilis in nostra presentia constitutis, super controversiis habitis inter eos, idem episcopus ho- norabWlem virum magistrum C. dictum Pheferhar canonicum
        

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