59. Auszug Chur, 1283 Juni 16. Ein Herr von Frauenberg und ein Herr von Triesen bezeugen mit andern die Bestätigung des Schlosses Aspermont sowie der Höfe Molinera, Trimmis und Tomils durch Bischof Friedrich I. von Chur an Freiherrn Walther von Vaz. . . . Acta sunt hec Curie in Sacristia nostra Anno domini, M", CC°, lxxxiij0, xvj kl. Julij, Jndictione xja. Presentibus testibus videlicet. .. - - (sie) dicto de Vrovwenberc1 ... - - (sie) dicto de Trisun2... et alijs (Hiamplurihus fidedignis ad3 hec vocatis et rogatis. — Original im Bischöflichen Archiv Chur. Perg. 46/48,1 (Breite) X 23,6/ 24 cm. Schöne gotische Kursive. Vorlinierung und seitliche Beränderung durch Eingravierung. Unten Bug, woran an Pergamentstreifen die drei Siegel eingehängt waren, von denen das des Vazers verloren ist. Links das spitzovale Elek- tensiegel des Bischofs Friedrich von Chur. »f S. FR (d) EI GRA. EL.. (e)CCLIE. CVRIEN.« Bild eines stehenden Klerikers mit Buch vor der Brust. Abgebildet bei Mayer, Geschichte des Bistums Chur, I. S. 254. Rechts das runde Wachssiegel des Domkapitels von Chur. » f STEL(a ma)RIS MATRONA CV(riensis)«. Thronende Madonna mit Kind in ihrer Rechten und Palmzweig in ihrer Linken. A tergo s. XIII: »De fatz, pro precaria / eps. F.«, Mitte des 15. Jh., langes Regest mit Signatur: ». . . 1.2.75./.a.A. 76«. Ein neuzeitliches Regest fügt nach »Curtis Molinera« noch hinzu »et Curtis in Ramüs«, das aber im Zusammenhang mit andern Urkunden nicht Ramitz, sondern Samnusch bei Trimmis ist. Moderne Signatur in Bleistift: »No. 2«. Abschrift im Cartular Chur-Tirol A. fol. 67 verso No. XXV , im Bi- schöflichen Archiv Chur. Druck. Mohr, Codex diplomaticus II. (1852), No. 19. Literatur. J. G. Mayer, Geschichte des Bistums Chur I. (1907), S. 255. J. B. Büchel, Geschichte der Pfarrei Triesen, Jahrbuch für das Fürstentum Liechtenstein 1902, S. 136 bezeichnet den obigen Herrn als Ulrich von Triesen. 1 Frauenberg. v über o. - Chartular Chur-Tirol hat als Textkorrektur: »Trisum«. 3 Brauner Fleck.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.