— 79 — werden muh. Diese Schichten enthalten zum größten Teil Material der späten Bronzezeit. Die Brandschicht fällt gegen Süden ziemlich ab. Die grauschwarze Schicht (4) enthielt in ihrem untern Teil, mehr gegen den Graben zu, neolithische Artefakte, Steinbeil- und und Steinfragmente, einen auf zwei Seiten angesägten Serpentin und einen Spinnwirtel aus Ton (Tafel I oben). Im obern Teil dieser Schicht fällt eine Steinlage auf, die ziemlich horizontal ver- läuft. Schicht 5 enthält eine Herdstelle (Herd I), der Lehmboden ist auf 1 Meter Durchmesser intensiv rot gefärbt. Schicht 6 ergab wenig Funde. Schicht 7 zieht sich als schmales, gelbes Band durch. In Schicht 8 haben wir bei Längenmeter 6 bis 7 V2 ebenfalls eine Feuerstelle (Herd II). Sie liegt 3 Meter tief im Boden. Der Bodenlehm zeigt drei kreisrunde, stark rotgefärbte Stellen von je 80 cm Durchmesser. Unmittelbar über und neben dieser Feuerstelle lagen grobe neolithische Scherben (Tafel II oben), so dasz also der Herd als neolithisch zu betrachten ist. Auf der Westseite der Mauer wurde der Graben gegen die westliche Felswand, quer über den Platz, weitergeführt. Auf eine Länge von 3 V- Meter, an die Mauer anschließend, wurde die Erabungsstelle auf 2 V2 Meter verbreitert. In dieser Erweiterung des Grabens, in 1 Meter Tiefe, erschien eine Steinsetzung aus faust- bis handgroßen Steinen mit viel Kohle durchsetzt. Die Stelle kann aber nicht mit Sicherheit als Herdstelle bezeichnet werden, da noch keine Anhaltspunkte für Hüttengrundrisse festgestellt werden konn- ten. An der gleichen Stelle, mehr gegen die Mauer zu, lagen einige schöne, bearbeitete Hirschgeweihstücke (s. Taf. V, unten). Unter der Steinsetzung lag eine gleichmäßig schwarze Schicht mit viel Keramik und ein kleines, nicht näher zu bestimmendes Bronzestllck. Von den auf Tafel IV, unten abgebildeten Bodenstücken stammen die zwei zusammengehörigen Stücke links, davon das größere Stück mit Rand und fast zur Hälfte erhaltenem Boden, ferner das Bodenstück rechts und das Stück ganz rechts unten von
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.