— 75 — Ausgrabung auf dem Efchner-LutzengUetle 1842. Von David Beck. Im Jahre 1937 hat Herr Konservator A. Hild aus Bregenz im Auftrag des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechten- stein auf dem Lutzengüetlekopf (Gemeinde Eamprin) eine Grabung durchgeführt. Im Jahrbuch 1927 hat dann Herr Hild einen aus- führlichen Bericht über diese Grabung erstattet. Daraus ergibt sich, daß die erste Besiedlung dieses Gebietes in der Jungsteinzeit erfolgte, daß aber auch die Menschen der Bronzezeit, sowie der älteren und der jüngeren Eisenzeit mit Vorliebe auf den Höhen des Eschner- berges ihre Hütten erbauten. Auch die Römerzeit hat auf dem Lutzengüetlekopf ihre Spuren hinterlassen. Reste eines mittelalter- lichen Wohnbaues fanden sich in der Nordostecke des Höhenplateaus. Es zeigt sich immer mehr, daß außer dem schon in den Jahren 1935 und 1936 ebenfalls untersuchten Borscht und dem Lutzen- güetlekopf noch an verschiedenen anderen Punkten des Eschnerberger Höhenzuges sich prähistorische Siedlungen befanden. Dem aufmerk- samen Besucher des Gebietes vom Lutzengüetle kann es nicht ent- gehen, daß gerade dieses Gebiet, besonders auch die dem Lutzen- güetlekopf ostwärts, in der Richtung des Höhenzuges vorgelagerten, tiefer gelegenen Stellen reichliche Spuren prähistorischer Siedlung zeigen. Besonders viele Scherben in der von Mäusen aufgestoßenen schwarzen Erde zeigten sich immer wieder an einer Stelle, zirka 50 Meter östlich des Lutzengüetlekopfes. Dort befindet sich ein schmaler, nur 20 Meter breiter, schluchtartiger Uebergang über den Höhenzug. Auf zwei Seiten, gegen Nordost und gegen Südwest, ist dieser Uebergang von Felsen flankiert. Der Fels gegen den Lutzen- güetlekopf zu bildet eine 8 —10 Meter hohe Wand, auf der Nord- ostseite ist der Fels nicht so hoch. Der zwischen den Felsen liegende Uebergang bildet oben eine 40 Meter lange, ebene Fläche und fällt dann auf beide Seiten steil gegen das Tal ab. Die Stelle liegt auf
        

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