— 64 — Später wurden dann die Beigla noch einmal numeriert und in dieser Reihenfolge 
find sie, auf der Schnur aufgereiht, gefunden worden. Es sind 
nun 59 Beigla vorhanden, doch nicht mehr alle, die im Verzeichnis 
von 1829 angegeben sind, dafür erscheinen einige neue. Die Anzahl der Weiderechte betrug nach dem Verzeichnis von 1829 208 V4, der ganze Beiglabund zählt 
ebenfalls 208'/« Weide- anteile. Erst später wurde dann durch Beschluß 
der Alpgenossen die Anzahl der 
Weiderechte in der Alpe Eroßsteg auf 210 erhöht. So ergab sich eine 
durch 6 teilbare Zahl und es können 
nun 35 tzolz- lose ausgegeben werden. 
Da bei der hier üblichen Art der Bewirt- schaftung 
in den einzelnen Stallgütern und Alpen viele Gebäude zu 
erhalten sind, ist besonders das Bauholz ein begehrter Artikel. Alle Beigla haben auch einen mit 
roter Farbe aufgetragenen Strich, der wohl einmal als Kontrollzeichen gedient haben mag. Die zweite Numerierung dürfte etwa 
um 1840 —1850 erfolgt sein. In dem nachfolgenden Verzeichnis der 
Beigla entspricht die Reihenfolge dieser zweiten Numerierung, nach welcher auch die Beigla an der Schnur aufgereiht sind. Neben der 
Nummer ist auch die entsprechende aus dem Verzeichnis vom 
Jahre 1829 in Klammer beigesetzt. Die auf der Beigla angegebenen Besitzer habe ich auch möglichst genau bestimmt und die alte und 
neue Hausnummer angegeben. Um 
ungefähre Hinweise auf das 
Alter der Beigla zu geben, habe ich womöglich auch Eeburts- oder Todesjahr des Eigen- tümers angegeben. Es ergibt sich daraus, daß die ältesten Beigla etwa 200 Jahre alt sind und daß 
nach 1860 wahrscheinlich keine neuen Beigla mehr angefertigt wurden. Die im folgenden Verzeichnis in 
Klammern gesetzten Namen und Daten wurden 
an Hand der 
Triesnerberger Pfarrbücher, der Jahrzeitbücher, Seelenbeschriebe und 
Totenbücher festgestellt. Bei der großen Anzahl gleicher Namen und weil auf einigen Beigla nähere Bezeichnungen fehlen, konnten in einigen wenigen Fällen die Besitzer nicht mehr ermittelt werden.
        

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