— 47 — Eine auffallende Neuregelung dieser Löhne war mit der Pro- motion vom 5. Juni 1802 verbunden, indem sie angesetzt wurden wie folgt: für die Hauptmänner der Schloß- und der Landescompagnie mit je 3 fl. für die Leutnants und Oberfähnriche beider Compagnien mit je 2 fl. für die Unterfähnriche beider Compagnien mit je 1 fl. 
30 kr. für die Wachtmeister, Korporale und Fouriere mit je 30 kr. Die Löhne der Hauptmänner wurden also beträchtlich erhöht. Die Oberfähnriche, die früher den Hauptleuten zunächst gleichge- stellt, 1782 diesen etwas nachgesetzt wurden, waren nun den Leut- nants gleichgestellt. Die Unteroffiziere sind um 1 Drittel gekürzt worden. — Es war dies die letzte Lohnfestsetzung, die aus dem mehrangefllhrten Akte ersichtlich ist. Die einzige dort vorhandene Ofsiziersernennung für das Unter- land enthält keine Angaben über den Lohn; es darf wohl an- genommen werden, dasz dieser demjenigen gleichgestellt war, der im Jahre 1801 für das Oberland in Geltung war. Einigem Interesse dürfte es begegnen, die Namen der Inhaber der Offiziers- und llnteroffiziersstellen zu erfahren, weshalb wir sie im Nachstehenden so zum Abdruck bringen, wie wir sie im Re- gierungsarchiv') im Anschlüsse an die Akten über die Wahlen der Landammänner und die Ergänzungen des Gerichtes und z. T. in den gleichen Akten-Stücken gefunden haben. In dem Akte vom 9. Juli 1778 über die Landammiinner- wahl ist auf Seite 3 und 4 Folgendes enthalten: Bei erledigten Land-Offiziers-Stellen sind solche wiederum mit nachstehenden tauglichen Leuten besetzt worden: 1) Alte Abteilung. Fasz. 22. Mat. 3.
        

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