— 88 — 5 Helbok sucht dieses in Liechtenstein oder dann im Göfner Gebiet. Hinter Rankweil ist ein Runggels. An Runkalier und an Rongetlen ist nicht zu denken, wie das Robbi, Iis Terms tut, der das letztere sogar mit Ranguila verwechselt. 6 Vgl. it. bosco, fr. hois, deutsch Gebüsch. Nachher kommt «et piano». Es handelt sich also um Gebüsch in der Ebene. Das Wort steht nach «pascuis». Unter diesem versteht man auch urbarisierte Stellen in der Ebene. Daher Namen wie Baschär, Paschera, die beim früheren halb urbarisierten Zustand oft Waldweiden in der Ebene bezeichneten. Daher die Verwechslung Ba- schär —' Buschär bei Ragaz. 7 Kann nebst Wasser auch «in- den Auen» bedeuten, und zwar gerade im Zusammenhang mit dem Vorhergehenden. 25. (Chur 1225 — 1255) April 15. Johannes, Subdiakon und Leutpriester zu Vaduz, gibt Sta. Maria zu seinem Seelenheil einen Weinberg an der Plessurbrücke (zu Chur), der jährlich eine Gelte Weines gibt. Aprilis . . . G XVII K VII . . . Johannes subdiaconus et plebanus de Faduzze1 obiit / qui uineam2 ad pontem de plaussure. pro re/medio anime sue. sancte MaRie dedit. de qua datur / annuatim galleta uini. Uebersetzung. April 15 . . . Es starb Johannes, Subdiakon und Leutpriester zu Vaduz, welcher der heiligen Maria zu seinem Seelenheil einen Weinberg an der Plessurbrücke gab, der jährlich eine Gelte Weines abwirft. Necrologium Curiense D, S. 15 im Bischöflichen Archiv Chur. Eintrag in einer Schrift mit bereits gotisierenden Einflüssen, aus der Regel- mässigkeit zu schliessen auf ausradierter Vorlinierung, aus der in Betracht
        

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