— 73 — 4 Bendern. 5 Riss. 6 Salez-Sennwald? Vgl. Nüscheler, Gotteshäuser der Schweiz I. (1864), S. 22. 7 Riss. 8 Savognin. 9 Oder auch «läse» zu lesen. 10 Malix, 1144 Umbilicum. Vgl. Rohbi, Iis terms per ils noms dellas visch- naunchas. (1916), Nr. 204. 11 Ems, rom. Domat, in Grb. 765 Amede. Vgl. Robbi No. 113. '2 Maladers ob Chur. 1156 Maladru. Robbi No. 213. 13 Peist im Schanfigg. 1149 Paiste. 1156 Paistene. Robbi No. 216. 14 Waltensburg, Kreis Ruis. Robbi No. 68. 15 Flims, rom. Flem, 765 Flemme. Flem und flum bedeuten Bach. Vgl. Robbi No. 116. 16 Steffens, Lat. Paläographie, liest: «Augime», Mohr Cod. dipl. «Augim». Man kann ebensogut le6en «Augun» mit Kürzungsstrich über dem letzten Buchstaben. Ob mit dem Namen «Augia» zusammenhängend? Da nachher Triesen folgt, könnte man die obere und untere Au daselbst herbeiziehen. Vielleicht bezieht sich dieses aber auch auf Eschen, das im Verzeichnis auf Triesen folgt, da die dortige Au früher verbürgt ist. 1376 «Ow». Vgl. J. Ospelt, Sammlung liechtensteinischer Orts- und Flurnamen, Jahr- buch des Histor. Vereins Liechtenstein, 11., 1911, S. 15 —16. Helbok liest Angunein und verweist ebenfalls unter die St. Luzisteig. Oder ist im Anschluss an Flims• an Reichenau, Grb. zu denken? 17 Triesen. 18 Eschen. 19 Kein Grund «Vinonne» zu lesen, wie Steffens und Mohr tun. Es heisst «Vinone» mit Kürzungsstrich auf dem o, der ebensogut m bedeuten kann. Der alte Name für Rankweil lautet «Vinomna.» 20 «Vinon.» mit Kürzungsstrich auf dem n. Da dieser den folgenden Buch- staben andeutet ist schwerlich «Vinonma» zu lesen, ohne es liege eine Umstellung der Buchstaben vor. 21 Thüringen in Vorarlberg. Vgl. zu dieser Form «Maging» in andern Churer Urkunden, das somit Magingen, resp. Mainingen und nicht Maienfeld wäre. 22 Alp Ramuz ob Chur. 23 Spätere Interpolation, frühestens aus dem XV. Jahrhundert. Man beachte z. B. die Kürzung «Chri» für Christi statt «txpi». Die Tinte ist bedeutend heller als im Context. Humanistenschrift. Später hat bei der Jahrzahl noch jemand wieder mit dünklerer Tinte einen Strich beigefügt, woraus die später verbreitete Jahrzahl 1209 im Datum entstund. Laut Ponti- fikatsjahr ergibt sich aber das Jahr 1208. Die Bulle ist zudem gleich- lautend wie jene vom 6. Mai 1208 an den Propst von Churwalden.
        

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