9. (Chur 1175 — 1200) September 1. Ulrich von Sax, Domherr der Kirche zu Chur, schenkt für sein Seelenheil der Kirche zu Chur sein Gesinde zu Vaduz. September ... F K Sep. XVI. Uerenae1 uirginis. Prisci martiris, Egidii con- fessoria. . . . Ovdalricus de sags2 huius ecclesie3 canonicus obiit qui pro remedio anime sue familiam / süam de F a d u z e s sancte MaRie et fratribus ibidem deo seruientibus dedit. Uebersetzung. September 1, Verena Jungfrau, Priscus Märtyrer, Aegidius Bekenner. Es starb Ulrich von Sax, Domherr dieser Kirche, der für das Heil seiner Seele sein Gesinde zu Vaduz der heiligen Maria (zu Chur) und den Brüdern, die daselbst Gott dienen, gab. Necrologium Curiense Cod. C, S. 34, im Bischöflichen Archiv Chur. Eintrag in karolingischer Minuskel des ausgehenden 12. Jahrhunderts unter einer noch früher eingetragenen Rubrik, ebenfalls in späterer, karolin- gischer Minuskel. Unser Eintrag ist im jüngeren Cod. D. des Necrologium Curi- ense im Bischöflichen Archiv Chur so auf S. 35 übertragen: «Ovdalricus de Saxis canonicus obiit qui familiam Buam de Vaduzzis S. marie ad seruitium fratrum dedit». Dieser Eintrag gehört zu den allerältesten dieses Codex und ist noch in einer Bpäten Abart der karolingischen Minuskel gehalten. Druck. von Juvalt, Wolfgang, Necrologium Curiense (Chur 1867), S. 88. Monumenta Cermaniae. Historica, Necr. Germ. I., S. 638. J. B. Büchel, Die Geschichte der Pfarrei Bendern, Jahrb. des Hist. Vereins 1 e caudata. 2 Dieser Ulrich von Sax ist nicht zu verwechseln mit 1. Ulrich de Monte- sacco, Truchsess zu Pfävers 1164 — 1200, der verheiratet war und Kinder hatte. 2. Olricus de Sacco praepositus Curiensis (ca. 1200 — 1227, Mai 30). Ueber diesen Tuor, Reihenfolge der residierenden Domherren von Chur, S. 13. 3. Ulrich von Sax, Abt von St. Gallen (1204 — 1220). Ueber die ältesten Sax vgl. Liebenau Th., Jahresbericht der Hist. Ant. Ges. v. Grb. 1889, S. 6; Scbedler R., St. Galler Neujahrsblätter 1912. 8 Erstes e geschwänzt.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.