— 55 — In diesem gleichen Jahr übergab Konrad von Biberegg, Bischof von Chur, Gründer des Klosters Roggenburg in Schwaben, das zer- störte Kloster St. Valentinian den Prämonstratenserbrüdern und biess dasselbe neu errichten. Suiter, Annale« Faharienses (Cod. Fab. 107 der Pfäverserbiblio- thek im Stiftsarchiv St. Gallen). S. 252 und 253. Ueber die Pfäverser Kloster- tradition betreff Zusammenhänge zwischen den Klöstern Pfävers und St. Luzi siehe die Anmerkung zur Notiz vom 1. Mai 1481 über die Patrozinien von Bendern. Literatur. J. G. Mayer, St. Luzi bei Chur (1876), S. 20 ff. Derselbe, Geschichte des Bistums Chur (1907), S. 292. J. B. Büchel, Jahrbuch f. Liechtenstein 23 (1923), S. 5. 1 Berthold von Biberegg. Stammburg unweit Ulm in Schwaben. 2 Biberegg. 3 Anno 1126 vom Bischof von Augsburg eingeweiht. Die ersten Mönche kamen aus Ursberg, diese aus Premontrc. Vgl. Bayrhammer, Historia Roggcnhurgensis, p. 13. •* St. Valentinian, Bischof von Chur. Lt. Grabinschrift, die sich im Kloster St. Luzi befand, starb er anno 548. Vgl. Mohr, Cod. dipl, I. No. 2. 5 Vgl. Urkunde vom 22. Mai 1194. Auf der andern Seite ist aber zu beachten, dass Pfävers «in Essane» (Eschen oder am Eschnerherg) lt. churrätiechem Reichsurbar schön um 831 begütert war. Man beachte auch die Rolle der Herren von Schellenberg zu Pfävers. 8 Nach dieser Notiz wäre also St. Luzi schon 1126 den Prämonstratensem übergeben worden, mit dem Auftrag, das Kloster wieder aufzubauen. Das übliche Datum 1140 würde also bereits die Vollendung bezeichnen. 6. Auszug Frascati (Tusculum), 1149, Nov. 6. Papst Eugen III. nimmt das Kloster St. Lucius zu Chur, Augu- stinerordens, unter Propst Aimo, in St. Peters und seinen Schutz und setzt fest, dass ihm die gegenwärtigen und zukünftigen Be- sitzungen fest verbleiben sollen, und bestätigt dessen Freiheiten.
        

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