— Al — 3. 1030. * Hinscheid des Ulrich von Richenstein, Mönch und Dekan des Klosters Pfävers. tX . . * Aprilis . . . 21. . . . obiit Adm. R. D. Vdalricus de Richenstain decanus noster anno 1030. P. Gerold Suiter, Necrologiura Fabariense al», der Necrologia Fabariensia Vol. 3 (1697) und 4 (1727), im Archiv des Klosters Pfävers, im Stiftsarchiv St. Gallen. Im Liber Viventium Fabariensis, im selben Archiv, p. 114 col. 1 (Piper 105, 2 — 17) haben wir in einer Schrift des XI. Jahrhunderts in einem Eintrag von vor 1041 den letzten feststellbar mehrheitlich romanischen Mönchskonvent von Pfävers. In einem jüngeren Nachtrag hiezu kommt hier tatsächlich nebst «ovdalrichus abbas» (seit 1067) ein Mönch «Ovdalrichus» vor. Unter Salomon de Argentina (Strassburg) notiert Widmer in seinem Transsumptum von 1656 (Cod. Fab. 17, p. 231) einen «Olricus de Fontenays», also einen Ulrich von Fontnas. Es würde sich lohnen zu wissen, wieso die von Fontnas und die von Richenstein miteinander verwechselt werden. Suiter, der sich bisweilen auf die von ihm nicht als solche erkannten Fälschungen Widmers stützt, ist hier mit Vorsicht aufzunehmen. Die Bezeichnung «de Richenstain» ist für 1030 ausgeschlossen. Ob es sich bei Udalricus wirklich um einen Vorfahren derer von Richenstein handelt, können wir nicht kontrol­ lieren. Sicher ist nur, und zwar aus dem Liber Viventium, dass es im Kloster Pfävers um 1030 einen Mönch «Ovdalrichus» gegeben hat. Quellen. Liber Viventium Fabariensis loc. cit. Tschudy Aegydius, Transsumptio Libri Viventii integralis, olim Codex Fabariensis XVIII, ht. Staatsarchiv Zürich Bx. 62. P. Karl Widmer. Transsumptum (1656) loc. cit. Druck. P. R. Henggeier, Professbuch der Benediktinerabtei Pfävers (1931) p. III (Necrologium). . x. 
. l > ? Paul Piper, Monumenta Germaniae Historica, Libri Confraternitatum coL 105, 2 — 17 (Liber Viventium). Literatur. J. Büchel, Jahrbuch des Histor. Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, 2. (1902). S. 142: Geschichte der Pfarrei Triesen: Die Herren von Richen­ stein. Im Zusammenhang zum Obigen wären die von Richenstein somit * ein altes einheimisches Geschlecht. •• t 
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