^ 81 — Das Messer muß an Herrn Jenny gekommen sein; denn dieser kam kurze Zeit darnach, um nach weiteren Gegenständen zu fragen. Er übernahm dann auch die übrigen drei Gegenstände um 21 Gulden für das Bregenzer Museum, Er machte den Antrag, weiter zu graben, er werde für Schaden und Arbeitslohn aufkommen. Auch brachte er kleinere Werkzeuge mit, um in geeigneter Weise arbeiten zu können. Diese weitere Arbeit unterblieb; denn! man hatte Nötigeres zu tun." Soweit die Angaben des verstorbenen Jgnaz Hasler, Von großem Interesse für die Sache zeugte der Wunsch des alten Mannes, er möchte doch diese Dinge noch einmal sehen im Leben, er würde ganz bestimmt sie genau wieder kennen. Späterhin konnte bei Ferdinand Hasler, dem jüngeren Bruder des Verstorbenen, ergänzend ermittelt werden! Ferdinand Hasler ist heute Besitzer des früher väterlichen Anwesens, hat aber sein Haus gegen Bendern zu auf sicheren, erhöhten Platz verlegt. Er erinnert sich sehr genau an die Stelle des Grabes auf dem Anwesen, weil er selbst das Fundament gegraben, weniger genau ist das Gedächtnis an die Einzelheiten der Gegenstände. Das Skelett lag genau in der Richtung des südlichen Fundamentgrabens, langge- streckt, Kopf ostwärts. Gefundene Gegenstände waren 4; Scheiben waren seines Erinnern? leine vorhanden. Da er beim Ausgraben des Kopses merkte, daß es sich um eine menschliche Leiche handle, habe er zuerst die Knochen liegen lassen und das ganze Gerippe abgedeckt. Dabei seien die beiliegenden Gegenstände zum Vorschein gekommen und zwar die Nadel oben quer am Kopf, der Dolch etwa in Schulterhöhe. Lage von Beil und Messer ist nicht mehr erinnner- lich. Die gefundenen Gegenstände hätte er mit heimgenommen, die Knochen aber weggetan und im Fundament wieder zugedeckt. Außer dem einen Grab ist bei den Fundamentierungsarbeiten nichts gefunden worden. Es scheint, daß auch die Sage um diesen Platz keine greifbaren Faden gesponnen. Gestützt aus die schriftlichen Darstellungen von Jenny und Schädler, sowie auf die Berichte der beiden Brüder Hasler wurde am K. Oktober 1941 eine Bodenuntcrsuchung durchgeführt, um ab- zuklären, ob für das bekannte Grab noch weitere Ausschlüsse vor-
        

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