— 6S — forschers Johann Baptist Büchel, 
der sich mit der Geschichte der Herren von Schellenberg besonders gründlich besaht hat, zu jener Zeit noch nicht gedacht werden. Das zur Burg und Herrschaft Schellenberg gehörige Besitztum sei wohl über den ganzen Eschner- berg und auch jenseits von Rhein und Jll zerstreut gelegend. In der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts und zu Anfang des 14. Jahrhunderts werden Herren von Schellenberg in Urkunden der Umgebung öfter genannt, jedoch meist in Verbindung mit An- gelegenheiten, die nicht deren Herrschaft am Eschnerberg betrafend. Aber zwei Urkunden aus jener Zeit betreffen die Ortschaft Mauren: Am 22. September 1305 vermachte Ritter Swigger von Schellenberg dem Kloster Pfäfers einen Hof im Oberdorf zu Mauren. Und am 20. Dezember 1318 verkaufte Ritter Heinrich von Schellenberg das Patronatsrecht der Pfarrpfründe zu Mauren, das schon sein Vater inne hatte, dem Altammann Rudolf zu Feld- kirch um 40 Mark Silber. Zur Zeit des Verkaufes soll dieses Patro- nat zu Alt-Schellenberg, früher aber zu Neu-Schellenberg gehört haben. Als die Erben des Ammann Rudolf 1382 dieses Patronats- recht an das Johanniter-Ordenshaus zu Feldkirch verkauften, war der Kaufpreis 550 Gulden. Zu diesem Kirchensatze gehörten Wein- berge, Aecker, Wiesen, Wälder, Felder, Eebäulichkeiten, Pfrund- haus und Zehentd. Im Jahre 131 7 kam das Besitztum, das die Herren von Schellenberg am Eschnerberg besessen hatten, durch Verkauf von Marquard von Schellen- berg an die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg zu Bludenzd. Bald nachher verschwindet die Familie der Her- ren von Schellenberg aus den Urkunden unserer Eegendd. Das vorgenannte Besitztum war etwa gleich groh, wie jenes, das die Grafen von Montfort am Eschnerberg hatten. Denn als d Job? Baut. Büchel: Geschichte der Serren von Schellenberg. 1. Teil. Jahrbuch Bd. 7. S. 16. d Vgl. Job. Bavt. Büchel: a.a.O.. S. 53 u. ff. d I. B. Buckel: Bilder aus der Geschichte von Mauren. Jabrbuch Bd. 15 Seite 77 und 80. d Job. Bapt. Büchel: Geschichte,der Serren von Schellenberg. 1. Teil. Jabrbuch Bd. 7. S. 55. d Job. Bavt. Büchel : a. v.O.. S. 58.
        

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