— 155 — Oberingenieurs vom Landesfürsten verliehen. Am 1. Oktober 1930 trat er in den Ruhestand. Von den zahlreichen Gutachten, die er in Rhein- und Rüfebau- sachen für die Regierung und den Landtag zu erstatten hatte, wurden mehrere in Druck gelegt. Für verschiedene, in sein Fach einschlagende Gesetze und Verordnungen hatte er die Entwürfe ausgearbeitet. Neben aller der vielen Inanspruchnahme durch den Beruf fand der Verblichene immer wieder noch Zeit für private Studien, in welchen er die Geologie ganz besonders bevorzugte. Im Laufe der Jahre hat er sich eine sehr beachtenswerte geologische Sammlung angelegt, die er mit besonderer Liebe und Freude betreute. Seiner 1900 geschlossenen Ehe entsproß ein Knabe, der aber im kindlichen Alter von 4 Jahren ihm durch den Tod wieder entrissen wurde. Wer Gelegenheit hatte, mit Herrn fürstlichen Oberingenieur Gabriel Hiener in näheren persönlichen Kontakt zu kommen, lernte in ihm nicht allein den vielseitig gebildeten Menschen, sondern auch eine vornehme Natur und einen gemütlichen Gesellschafter schätzen. Seine vielseitigen geistigen Interessen pflegte er bis in die jüngste Zeit und auch noch, als das Nachlassen des Augenlichtes dies ihm immer mehr erschwerte. Seine Freunde und Bekannten werden dieses markanten Charakters stets ehrend gedenken, und im historischen Vereine und dessen Vorstand wird er eine sehr fühlbare Lücke zurücklassen.
        

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