— 223 — kirchenmusikalischen Werke angeekelt, seine hohe Kunst später aus- schließlich aus anderen Gebieten mit größtem Erfolge betätigte — ein unwiederbringlicher Verlust für die an schöpferischen Geistern wahrlich nicht überreiche katholische Kirchenmusik! Freuen wir uns deshalb um so mehr, das; wir in Joseph Rhein- berger einen Meister besitzen, der, unbeirrt durch Angriffe und Ver- dächtigungen, seine blühende Phantasie und seine tiefe Religiosität mit so vielen bedeutsamen Werken in den Dienst der Kirche gestellt hat. Unsere geheiligte Pflicht sei es aber, diesen kostbaren Schatz zu hegen und durch zahlreiche und sorgfältige Aufführungen das An- denken eines Meisters zu ehren, der von den Jahren seiner Kindheit an fast bis zum letzten Atemzuge sein seltenes Können der ^Vlusica sacra geweiht hat-. 2. Quellen- v?. Theodor Kroyer i Joseph Rheinberger, Regensburg, Pu- stet; Josef Renner jun.: Joseph Rheinbergers Messen, Kirchenmusikalisches Jahrbuch, 1SV9, Regensburg, Pustet; Briefe und anderes.
        

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