— 88 — früheren Perioden getan haben, noch ein z ns am menfa ff en- de s B i l d über die in d e in g e n n nnt e n Z e i tra n in e d em Landtage vorgelegten Landesbndgets, Landes- rechnumgen nnd öffentlichen Fvndsrechnnngen folgen. ') Was zunächst den Lnndeshnnshalt, d, h. dessen jährliche Er forder iris se und Einnahmen in der Zeit von 1890—1900 betrifft, so ergeben sich folgende Resultate: Die Einnahmen, in ivelche die aktiven Rechnungsreste des Vorjahres nicht einbezogen sind, betrugen jährlich im mitt- leren Durchschnitte 100,800 fl. und schwankten zwischen 85,000 und 118,000 fl. Dieselben setzten sich in der Hauptsache aus nachfolgenden Erträgnissen zusammen: Grundsteuer jährlich 5,000 fl. Gewerbesteuer „ 1,800 fl. bis 6,500 fl. Klassensteuer „ 1,100 fl. bis 3,000 fl. Tax- und Stempclerlös „ 1,000 fl. bis 6,780 fl. Pachtge fälle „ 780 fl. bis 935 fl. Hundesteuer „ 522 sl. bis 621 fl. Zolleinkünfte „ 15,205 fl. bis 73,000 fl. Die Steigerung der Einnahmen von der Gewerbesteuer nnd Klassensteuer beruht hauptsächlich auf den dnrch die Ge- setzesnovetle vom 19. September 1898 zustande gekommenen neuen Steuervorschriften. Die Zolleinkünfte, die im Jahre 1890 15,205 fl. betrugen, vermehrten sich stetig und erreichten im Jahre 1900 die Höhe von 73,000 fl. Die Ausgaben des Landes, ivelche inbezng auf die jährlich wiederkehrenden regelmäßigen Erfordernisse die budge- tierten Voranschläge selten nnd auch dnuu mir in geringem Umfange überschritten, betrugen im mittleren Durchschnitte 98,800 fl. uud schwautteu vou 80,000 bis 130,000 fl. Im Einzelnen betrugcu die Ausgaben für Beamt en- get) alte 1890 annähernd 12,000 fl. nnd erreichten allmälig steigend die Höhe von 16,000 fl. im Jnhre 1900. Die Steiger- ung hängt zusammen zum Teile von der inzwischen notiven- Die im Folgenden angeführten Ziffcrsntze find den vom Land- tage genehmigten Rechnungen entnommen.
        

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