Ordentlicher Landtag vom 3«. Mai bis 5. Sept. Das Landtagsbureall vom Vorjahre ivnrde wiedergewählt. Von deu 
neu zustande gekoimnenen Gesetzen sei in erster Linie die Einfü h rnng derK r o il 
enivä h r ung als Lan - desivähruilg') genannt. Vorgängig war bereits im Jahre l 8 9 8 an Stelle der 
i in F ü r st e n t 
l> ni e bisher gelten- deil österreichischen Silb e rivnh rnng die Goldwähr- ung deren Rechnnngseinheit die Krone 
ist, festgesetzt worden, dabei blieb aber die allgemeine Einführung der obligatorischen Rechnnng in der Kronenmährnng und die Anwendung der ucueu 
Währung ans die Rechtsverhältnisse einer besonderen gesetzlicheil Rcgetuug 
vorbehallen. Diese letztere ivurde uun durch das obeil 
gennnilte Einsührungsgesetz geboteil und trat mit dem 1. Jailuar 1991 in Wirksamkeit, Die Krouenivähr- nngs-Münzeil liechtenst, Prägung sind bei allen Zahlungen, welche iil Landeswährung erfolgeil, anzunehmen. Das nämliche gilt auch bis auf Weiteres vou deu Kronenwährungs-Münzen nnd 
Ein-Gnldeustücken österreichischen uud ungnrischeu Ge- präges, Das Gesetz vom Jnhre 1898 schloß 
sich au die Besinn- mnngen 
der österreichischen Münzgesetzgebung vom Jnhre 1892 nn. In demselben ist die 
Prägung liechtensteinischer Gold- münzen (Zehn-Kroncnstücke und Zwnnzig-Krvnenstücke) und Sitbermünzen (Ein-Kronenstücke 
nnd Fünskronenstückc) in Aus- sicht genommen. Die gennnnten Münzen sind durch das k, k. Münzamt in Wien im ganz 
gleichen Passiergeivichte nnd 
Misch- ungsverhältnisse, ivie das bei den 
entsprechenden österreichischen Münzen 
der Fall ist, für Rechnnng des Landes nnszuprägen. Die Auspräguug von Goldmünzen ist nnch den mit der Ein- führung der Goldwährung verbundenen Grundsätzen 
unbe- schränkt, während die Ansprägung von Silbcrmünzen natur- gemäß 
eine beschräukte ist uud jciveils einer 
besondereil gesetz- lichen Maßnahme bedarf. Zuerst kamen 
bereits schon im Jahre 1898 1509 Zmanzig- Kroncilstückc iu Gold zur 
Ausgabe. Im Jahre 
1900 solgten >) L. G. B. Nr. 2 1900. Gesetz vom 17. VIII. 1900. -) L. G. B. Nr. 2 1898. Gesetz vom 8. VZIl. 1898.
        

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