— 76 — Der Gemeinde S ch e l l e n b>e r g ivnrde, mie in den Vorjahren, e i n e S u b v e n t i o n von 156 fl. für A rinenzmecke zuerkannt. Dein B r a n d b e s ch ä d i g t e n T av c r Schädler in Triesenberg, dessen Haus durch Blitzschlag nieder- brannle, ivurde init Rücksicht auf seiueu erheblichen Mobiliar- schaden ein Hülfsbeitrag von 150 fl. bewilligt. Gelegentlich dieses Beschlusses stellte der Landtag an die fürstl. Regierung das Ersuchen, über den Stand un- seres F e u e r v e r s i ch e r u n gs iv e s e n s und über die Möglichkeit der Schaffung einer Landesver- siche r u n g s anstnlt für Feuerschäden Erhebungen zu pflegen. Die Verordnungen, welche die fürstl. Regierung im Jahre 1899 erließ, berühren ausschließlich das Schulwesen. Der Lehrplan für die Fortbildungsschulen vvm 10. Oktober 1890 wird in der einen Verordnung durch einen neuen revidierten Lehr plan ersetzt.') Die Gliederung der Fortbildnngsschnlen ivurde wie bisher beibe- halten, d. h. im I. Jahrgange befinden sich Knaben im Alter vom 15. bis 16. Jahre und Mädchen vom 11. bis 15. Jahre, im II. Jahrgange Knaben vom 16. bis 17. Jahre und Mäd- chen vom 15. bis 16. Jahre. Die Unterrichtszeit umfaßt 5'/s bis 6 Mouatc, jeden Samstag nachmittags 3 Stunden (von Anfangs November bis in den April). AIs neuer Unterrichts- gegenstnnd ist die Geschichte des Landes eingeführt. Die ziveite Verordnung enthält zum Teile neue Be- stimmungen über die Dieu st Prüfungen der Lehrper- sonen. 2) Die Anforderungen, welche bei der Lehrbefähig- nngsvrüfnng zur Erlangung der definitiven Anstellung in Liechtenstein gestellt werden, sind darin genau normiert. Ganz nen ist die Einführung der Ergänz nn gsp r ü fung, welcher sich die Lehrer unterziehen müssen, nm Anspruch auf die .Anerkennung der ersten Dienstaltersznlage gemäß Gesetzes vom 19. September 1889 zu erheben. Im Interesse der L. G. B. Nr. l. 1899. Verordn, v. IS. 1. 1899. )̂ L. G. B. Nr. 2. 1899. Verordn, v. 8. V. 1899.
        

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