— 10 — Landestechniker Peter Rheinberger, vi'. Albert Schädler und Landestierarzt Christof Wanger. Die Tätigkeit des Landtages im Jahre 1890 ist besonders bedeutsam durch mehrere wichtige Anregungen nnd Beschluß- fassungen über neue organisatorische Bestimmungen betreffend die Instandhaltung der Rheinschutzbauten nnd über gesetzliche Abänderungen aus den Gebieten des öffentlichen Kredit- und Stenerwescns. Jnbezug aus die zuerst genannte Angelegenheit, die Rheinschntzbauten, beschloß der Landtag im Sinne des Kommissionsantrages folgende Resolution: „Der Landtag stellt an die fürstl. Regierung das Er- suchen, bei der nächsten Lnndtagssession ein neues Rheinwuhr- gesetz vorzulegen, in welchem nachstehende Punkte berücksichtigt werden sollen: 1. Oberaufsicht, Ausführung nnd Leitung der Rheinbauten werden von der fürstl. Regierung und ihren Organen besorgt, auch werden die Beträge für erfolgte Leistungen durch 
die sürstl. Regierung bei 
der Landeskasse flüssig gemacht; 2. Die Gemeindewuhrumlage wird vom Gemeindekassier eingchobcn und der Laudeskasse abgeführt; 3. Die bestehenden Wnhr-, Damm- nnd Angrenzen der ein- zelnen Gemeinden werden unverändert beibehalten; 4. Das Erträgnis der Rheinauen ist in die Gemeindewnhr- kasse einzulegen resp, von der Gemeindewuhrsteuer ab- . zuschreiben; 5. An den Wuhrbaulasteu partizivicrcn: !,,) das Land mit 75 Prozent; K) die Rheingemeinden, jede getrennt in ihrem Bezirke mit 25 Prozent." Dein Koinmissionsberichte, welchen Abg. Landestechniker Rheinberger erstattete, seien einige interessante Daten ent- nommen. Die seit dem Jahre 1855—1889, also in 34 Jahren von den Rheingemeinden nnd dem Lande gemachten Auslagen für Rhcinbauzwecke bcliefen sich auf 1,383,897 Gulden und verteilten sich wie solgt:
        

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