Antrages das Ersuchen, die Konzession zur Errichtung dieser Wohltätig- keitsanstalt, sobald das betreffende Gesuch einläuft, zu gewähren. Eine bleibende Verbindlichkeit kann der Landesausschuß jedoch nicht eingehen." Bom Regiernngskommifsär war gegen diesen Antrag ein- gewendet worden, das; für eine solche Anstalt in Liechtenstein kein Bedürfnis vorhanden sei, da die Zahl der vermögenslosen Kinder, welche der elterlichen Fürsorge entbehren, nur gering — etwa 40 — sei. Die Erziehung solcher Kinder bei ver- trauenswürdigen ordentlichen Familien sei wünschenswerter. Die nachträglichen Verhandlungen ergaben, daß eine be- hördliche Konzession uicht zu erreichen war. Die ablehnende Haltung der Regierung war wohl mehr von dem eigenmächtigen nnd in mehr als einer Nichtuug uicht eiuwnndfreien Vorgehen des Testamentscxecutors, als von den obenerwähnten Motiven beeinflußt. Da nun der erste Stiftungszweck, die Gründung einer Waisenanstalt nicht zu erreichen war, siel die Stiftung den im Testamente vorgesehenen alternativen Bestimmungen, d. h. zum größeren Teile der Gemeinde Ruggell zum Kirchcnbau und znm restlichen Teile der Psarrvfründe Bendern zu. Den freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde n Ruggell, Schnan und Gamprin bewilligte der Landtag znr Altschaffung von Gerätschaften einen Landesbeitrng von je 100 fl. Die für Abgrnbungen nnd Bauten hinter dein L a ndgerichtsgeb ände erwachsenen Kosten von 2317 sl. wurden vom Landtage nachträglich genehmigt. Dem S»buentionsgesuche der Gemeinde Schel- lenberg entsprach der Landtag dnrch Gewährung eines Landesbeitrages von 150 sl. für Armcnzwecke. Die Gemeinde Planken erhielt zur Erstellung einer B r u n n e n le itun g einen Landcsbeitrag von 200 sl. Auf Antrag des Abg. Kaiser beschloß der Landtag an die sürstl. Regierung das Ersuchen zu stellen, eine Verord- nung zn erlassen, mit welcher BanmPflanzungen in und
        

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