Als Hilfsbeitrag an die im Oktober 1890 durch Erd- schlipfe und Verschnttnngen geschädigten Grund- besitzer in Triesenberg und Triefen bewilligte der Landtag einen Kredit von 8 00 fl. Dem l i c ch t e 
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i s ch e n V i e h v e 
r s i ch e r n n g s v er - eine wurde zur Gründung eines Reservefondes ein Landcsbeitrag von 1 000 fl. gewährt. Die fürstliche Regierung erhielt die Ermächtiguug, bei Erstellung von Brückenwagen an geeigneten Stellen Landes- beiträge von se 250 fl. zu verabfolgeu. Der Gemeinde Balzers wurde mit Rücksicht auf das vorausgegaugeue Fchljahr ein unverzinsliches, in 6 Monaten rückzahlbares Darlehen von 2500 sl. be- willigt. Der Gemeinde Schellenberg bewilligte der Landtag sür Armcnz wecke eine Subvention von 100 st., der Gemeinde Planken eine solche von K0 fl. Ordentlicher Landtag vom 21. Mai bis 17. Jnni 18»2. In das Lnudtngsburean und in die vorberatende Kommission wählte der Landtag die nämlichen Abgevrd- neten wie im Borsnhre. Dem n e n e 
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i s ch e n H a n- delsvertrage erteilte der Landtag im Sinne des § 27 des österreichisch-liechtensteinischen Zollvertrages die Zustimm- ung. In dem dnrnns Bezug nehmenden nnd vom Präsidenten erstatteten Kommissionsberichte wird über den uns zunächst interessierenden Tarif betreffend die Bieheinsuhr Folgendes be- merkt: „Der neue Vertrag hat 
inbezug aus Viehcinfuhr »ach der Schweiz zu unserem Nachteile höhere Tarise scstgesetzt. Zum Teile wird dieser Nachteil allerdings kompensiert durch die stabilen Verhältnisse, welche durch die lange Vcrtragsdauer 
von 12 Jahren geschaffen werden und im Interesse eines rnhigen 
und sichere» internationalen Verkehres von großer 
Bedeutung sind. „Noch viel ungünstiger, viel schlimmer als diese erhöhten Tarif- nnsätze wirkt aber die zwischen Oesterreich, Liechtenstein und der Schweiz bestehende Viehseuchenkonvention, welche geradezu 
die Existenz unserer >) L. G. B. Nr. 1 1892. Gesetz vom 80. Vll. 1892.
        

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