— 223 — speen erhalten, dargestalt das gemelter Friderich v. Frehberg Jhme als dem Eltern Jnnhabern halben Thcilß der Herrschaft Kislegg die obangezcigte gcmainen geistlich Undt Weltlich lehen in Craft etlicher alter Verträge Zu Vcrlehhen Zu ständig Und gehörig Zu scin vermeint, dargcgen aber obernantcr von Schel- lenberg, daß solche lehen von denn Elteren des Nahmens Und Stammcns von Schellenberg für Undt für allwegen gelihen werden sotten siirtragen uud antzeigcu lassen. Und alß Wür nun die ob bemelten Partheyen in Ihren Clag, Andtwurttcn Undt allcun fürwenntten auch etlich durch Sie cmgetzogeu Uudt vvr Unnß dar gelegt Vertragsbrief genng samlich Undt nach nottdurfft verhvrth, haben Wür Sie vbcmgeregter geistlich Undt Weltlich gcmainer lehen halber mit Ihr JedeS guetcm vorivissen Undt bewilligen gnetlich vereindt vergleicht Undt vertragen wie hernach folgt: Nämlich nnd vvn ersten das Herr Ulrichen Rittern und Wvlffen von Schellenberg Geprüedern und allen Iren manlichen Erben doch absthgender linieu Eelich von Inen gcporn die Lchenschafft ^ns p»tron^ws Und Kirchensätz beed Pfarrkirchen Zu Kislegkh und Aindurnen, dergleichen aller unnd Jeder Gemeinen Weltlicher Lehen Gnettern, Sv von Gemeiner herschafft kislegkh Zu lehen herrürett, Jetzo und so oft sich der lehen fhall hinfüro begebenu wiirdt Zu lihen Zuverlichen Zustecn und gehörig nnnd Sh die vcrleichen Auch das vvgttrecht vvn Ermelt Psarkirchen Zu Kislegkh Zell nemlich 8 maltcr habern Zwah pfuud Pfeffer uud Zwah hundert ahcr sampt allen lehen gelt, vonn allen mindern Gemeinen, Welchen lehen Giieter nicmen Nntzen nnnd Niessen sollen nnnd uiögeu ohne alle hindernns Jrrnng nnnd aiutrag FridrichS von Freibergs, seiner erben nach- kamen nnd menigklichs von Jrct wegen. Am Anndern das dem Zugegen gemeltem Friderich v. Freiberg allen seinen erben uud Nachkvmen die lehenschasft der Caplvneh Sanct katharincn AltarS Zn der psarkirchen Zu kis- legkh mit allcr Zugehört sampt dem vvgt recht darvou gefallen, Nemlich Zwch maltcr und acht viertl habcr Wangner mess, nnnd ain matter Haber lentkircher mess Jerlichen darvou ein Zn nemeu Znstcndig unnd gehörig scin vhne menigklichs Wider red und absprechen. Dar Zu sollen nnd wollen auch vbcruante Herr ulrich und wvls von schcllenberg nnnd Ire erben Gedachten Fridcrichcn vonn Frcibcrg seinen erben »und ncichkhomeu Alle Jare Jerlich unnd jedes JarS allain uud besuuder Allwegen auf sant Martins des hastigen bischvsss vier Zehcnn tag vvr vder nach nngcvarlich mittler weil uud so laug sich der Wider- shall durch absterben vil gedachter von schcllenberg und Jrer Mannlichen von Inen abstiegend gcpornc Erben, Wie vbstctt, nit Zutragt, nnablöslich 4 inalter Haber Wangner meß außer und ab Jreu kasteu für Jreu halben tail deS vogt rechts vvil der pfarkirchc Zu kislegkh Zell Anntwnrtcn unnd geben, ohne allen des vvn Freibergs seiner erben unnd nachkhvmen costenn und schaden mangl und abgang, Umb solch vier Maltcr habern Jähr- lichcn Und ob Erzählter Massen Zue reichen. Doch also Undt
        

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