— 219 — mit dem Ammann von Lnstcnan ergangen. (Dieser Ammann nnd seine Begteitnng ivurden ans dem Heimwege von An (St. Gallen) vvn 50 Bernanger Helden angefallen und mißhandelt, und 
als sie sich wehrte», gesanglich nach Altstiittcn abgeführt. Die Intervention des Herrn vvu Ems half uicht). Da sie svlchem uicht znsehen können, nnd damit größerer Unwille erspart werde, begehren sie, daß die vvn Berncmg gewiesen werden, dic Ge- fangenen ans daS gethane Erbieten loS zn lassen. Geschähe dies nicht, so könnte man dcn vvn Ems nnd die Seinen auf ihr viel- fältiges Bitten nicht im Stiche lassen, svndcrn müßte ihnen Hilfe nnd Rat geben, worüber man schriftliche Antwort verlange. Dr. Strickler Urknndensammlnng zur Refvrmativnsgeschichte der Schweiz. Band II. Nr. 1105. s05i> 1530. Mai. Ulrich Fuuk berichtet »ach Zürich übcr seiueu Aufenthalt uud bcfund im Klostcr Dicssenhofcn. Er wollte dort wissen, wv die Kvstbarkciteu hingckvmmen seien. Unter anderem erfuhr er vvn cincr Laienschwester nnch i „Sh sprechent onch, daß des Schellcnbcrgers frow mit kinden uud einem wagen bh inen gsin shg nnd dcn Wagen dnsclbS geladen; ist der murmel, eS syent bricf vnch drns gsin, abcr mau weißt kein grnnd davon. Wyter so hat des von Schellenberg vvgt ein sack zu Saut Aguesen in daS klvstcr tragen; tüccht disc Person, eS wärint groß wachstafeln im sack." Stricklcr II. Nr. 1S58. ^iOO 1530. Mittwoch uach St. Divuufius. Wolf von Schellenberg, Hanptmann zn Bnrghansen, stellt nm verschiedene Güter nnd Zehnten zn Braunau einen Kaufbrief aus. Fürstl. Archiv zu Wvlfegg Nr. 4019. sOOl 1531. Dienstag nach Svnntag Jnvveavit in dcr Fastcn. Hans vvn Schcllenberg nnd Friedrich vvn Freiberg macheu einen Ver- trag, die ihren Unterthanen eigenen Güter betrcsf. Ich Hans v. Sch. nnd ich Friedrich vou Frciberg, baidc zue Kiß- legg, thuen khnndt allmäniglich mit diesem brief, demnach sich täglich Irrung nndt spehn dcr gelegnen aigncn güettcrn halb Zivischen nnscren aigncn Lenthcn baider theilt der Herrschaft Kißlegg, so anS Erbschaft vvn Einer Seith auf dic andre fallen, erwachsen möchten, dieweyl wür sonderlich mit willcu genaigt scindt, fridt nnd Einigkeit zivischen den unseren Zue Ufenthalten, Unfridt. nnd arges, auch müehe, costeu uud schaden Zne ver- hüethen, sv Uuß Uud deu unseren Uß solchen Jrrnngen nnd spehn jetzt Und Inskünftig erwachsen möchten, nach Unserem
        

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