— 217 — 10. 
verlangen sie jene Grundstücke wieder zurück, die ihnen widerrechtlich cntzvgcn worden seyen; 11. soll dcr Tvdsall anshvren, nnd 12. 
bcrnfen sie sich auf das Wort GvtteS, daß alle diese von ihnen fordernden Artikel rechtlich seyen. Hierauf folgen ihre BnndeSartikcl, nnd endlich ein nament- liches Verzeichnis aller vou 
ihnen selbst gewählten Richter. 11m diese Sache nnn zn untersuchen, wurde vvn dem durch- lauchtigsten Herrn Herrn Ferdinand, Prinz nud Jufcmt iu Hi- spauieu, Erzherzog zu Oesterreich ic, ans dcn letzten Jnni eine Tagfahrt nach Kaufbcuren ausgeschrieben, wozu unter anderen auch Herr Ulrich vvu Schcllcnbcrg vvrgcladen worden. Dieser aber durch Reichsgcschiiste Selbst an der persönlichen Er- scheinung gehindert, begwaltiget zu dieser Verhandlung mittelst eigenhändig ausgestellter Vollmacht d. Eßliugen d. 20. Brach- monat 1525 seine 2 Brüder, dcn cdten HanS uud Wvls von Schellenbcrg. Ueber daS Resultat dieser Einbcrusung kauu iu hiesigem Archive nichts vorgefunden werden. Chrvnik der Pfarrc 
Kißlegg. si»30 1523. Jnni 20. Da vvn Erzherzog Ferdinand vvn Oesterreich znr Beilegung der Irrungen zwischen dcr Banernschast und ihrer Obrigkeit im oberen und unteren Allgän ein Tag gen Kanfbeuren auf dcn letzten Jnni zn glücklicher Handlung angesagt worden, Herr Ulrich vvn Schellcnberg aber Reichsgcschästen halber dazn nicht erscheinen kann, sv schickt er vermöge Vollmacht dat. Eßlingcn den 20. Brachmonat 1525 seine zwei brüdcr Hans nnd Wolf von Schellenberg in seinem Namen dahin. Fürstl. Archiv Wvlfegg Nr. 1072. sv51 1525. Balthirsars vvn Schcllenberg-Snlzbcrg Witwe Vero- nika vou Freibcrg zum Eiscnberg überläßt ihrem bruder Friedrich vvn Frcibcrg znm Eiscnberg dcn Anteil ihreS Mannes an Kislegg. Banmann III. 
23V. s<»52 C. 1523. Elisabeth vvn Schellenberg heiratete einen Andreas von Lanbenbcrg und brachte ihm einen großen Teil von 
Riß- tisseu (württcmb. O. A. Ehiugcn) zu. Baumann III. 
504. s^»33 152«. Febr. 19. Kaiser Maximilian II. belehnt Hans Ulrich und seinen Bruder Gabriel Diouys vou Schcllenberg mit
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.